#Unteilbar - Gesichter des Protests - DER SPIEGEL
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#Unteilbar "Das ist nicht die Welt, in der wir unsere Kinder aufwachsen lassen möchten"

Zehntausende Menschen sind unter dem Motto "Unteilbar" in Berlin auf die Straße gegangen. Hier erzählen einige von ihnen, warum sie teilgenommen haben.
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Jonas und Lydia B. „"Wir wollen ein Zeichen setzen. Wir hätten auch zu Hause bleiben und sagen können: Ne, Demo ist nichts für Kinder. Aber es gibt Sachen, die sind wichtiger. Die Welt, wie sie sich gerade entwickelt, ist nicht die Welt, in der wir unsere Kinder aufwachsen lassen möchten und deswegen versuchen wir jetzt was dagegen zu tun.“"

Foto: Felix Wellisch
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Tim B. „"Mir geht es heute um Menschenrechte und Seenotrettung. Dass Menschen im Mittelmeer ertrinken, das kann ich nicht akzeptieren. Ich bin seit ein paar Monaten bei der Seebrücke dabei. Vorher war ich schon aktiv bei der SPD aber das hat mir nicht mehr ausgereicht. Deshalb bin ich jetzt hier.“"

Foto: Felix Wellisch
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Anne F. (links). "„Ich bin hier, weil ich das Motto 'unteilbar' gut finde. Ich bin für Demokratie und gegen Rassismus und da muss man heute Gesicht zeigen, damit nicht andere ihre Gesichter in den Vordergrund drängen. Außerdem bin ich mit dem Berufsverband für Pflegeberufe hier, weil wir auch in der Pflege Ausgrenzung sehen, zum Beispiel von Hartz-IV-Empfängern.“"

Foto: Felix Wellisch
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Laura R. und Jonathan K. Laura R. und Jonathan K. arbeiten ehrenamtlich für eine NGO, die in Griechenland humanitäre Hilfe für Geflüchtete leistet. "„Wir haben den Aufruf von 'unteilbar' unterschrieben, weil wir nicht länger zuschauen wollen, wie sich die Stimmung in Deutschland gegen Geflüchtete richtet."“

Foto: Felix Wellisch
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Moritz B. und Juli R. Moritz B. und Juli R. wollen Feiern und Politik zusammenbringen: "„Wir sind für das Wurzelfestival hier, ein Festival für Inklusion, für Akzeptanz und Toleranz. Ob beim Feiern oder in der Gesellschaft soll es egal sein, wo du herkommst, welche Nationalität, Hautfarbe oder Religion du hast. Es sollen einfach alle zusammen sein können wie sie sind.“"

Foto: Felix Wellisch
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Karsten G. und Willi S. "„Uns reicht es mit dem ganzen Kram, den die Rechtsradikalen von sich geben. Dass man uns wieder an die Ehe für alle ran will, das lassen wir uns nicht bieten. Da braucht es solche Demonstrationen, wo wir zeigen, Mensch ist Mensch, ob schwul, lesbisch, trans oder katholisch.“"

Foto: Felix Wellisch
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Stefanie I. Stefanie I: „"Vor einer Woche ist eine Demo von Rechts direkt an meiner Haustüre vorbeigezogen, da war ich schockiert. Und es hat mir Angst gemacht, um unsere Zukunft hier in Deutschland. Da habe ich gedacht, da muss ich aktiv werden.“"

Pedram T.: "„Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal auf einer Demo war. Bis jetzt war ich immer einer der Stillen. Aber ich merke auch in meinem Arbeitsumfeld, dass die Hemmschwellen sinken. Ich bin mir sicher, dass sehr viele so denken wie ich, deshalb wollte ich für das, was ich denke auch mal gerade stehen.“"

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Martina und Thomas M. „"Die AfD versucht, die Gesellschaft zu spalten. Wenn wie kürzlich gegen Lehrer gehetzt wird, das sind Sachen die funktionieren sehr subtil. Und das wollen wir uns nicht bieten lassen, da muss man Präsenz zeigen, deshalb sind wir hier.“"

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?