Unterm Mikroskop: Sauriergewebe - DER SPIEGEL
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Unterm Mikroskop Sauriergewebe

Das entdeckte Gewebe eines Tyrannosaurus rex zeigt große Ähnlichkeit dem von Tieren, die noch heute leben. Gewebe vom Oberschenkelknochen ist elastisch, die untersuchten Blutgefäße verzweigen nach bekanntem Muster und sind mit einer einschichtigen Zellhaut ausgekleidet - dem Endothel.
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Uraltes Relikt: Entmineralisierte Fragmente von Gewebe, das an den Knochenmarkshohlraum im Oberschenkelknochen eines Tyrannosaurus Rex angrenzt. Das Fragment ist flexibel und spannkräftig. Nach einer Ausdehnung (Pfeil) kehrt es in seine ursprüngliche Form zurück

Foto: Science
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Entmineralisierter Knochen nach der Lufttrocknung. Die Struktur und die funktionalen Charakteristika bleiben auch nach dem Entzug von Wasser bestehen

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Manche Stellen im entmineralisierten Knochen haben faserartige Eigenschaften - wie sie normalerweise nicht in fossilen Knochen beobachtet werden.

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Der teils entmineralisierte Knochen zeigt ein sich immer mehr verfeinerndes Netz von Gefäßen. Manche spalten sich gabelförmig auf (Pfeile)

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Die Aufnahme zeigt transparente Blutgefäße an einem Knochen

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Wenn man den Knochen entfernt, bleiben durchsichtige Blutgefäße und eine braune, zähe Substanz übrig

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Blutgefäße eines Straußes nach der Entmineralisierung und dem anschließenden Entfernen des faserigen Bindegewebes

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Saurier-Blutgefäße bei höherer Auflösung: Die Adern spalten sich auf. Rote Punkte innerhalb der Gefäße sind gut zu erkennen

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Das Fragment eines Sauriergefäßes enthält kleine Elemente, die in Größe und Form denen ähneln, die bei Straußen beobachtet wurden

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Zweites Fragment eines Sauriergefäßes: Die gewölbte Flüssigkeitsoberfläche illustriert die hohle Struktur der Ader

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Blutgefäße eines Straußes bei höherer Vergrößerung. Rote Blutkörperchen sind gut zu erkennen

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Dieses Sauriergefäß zweigt sich auf. Die Pfeile zeigen auf Zellkerne in der Zellhaut, die die Blutgefäße auskleiden (Endothel)

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Ähnliches Gefäß beim Strauß mit Verzweigung und gut erkennbaren Zellkernen des Endothels

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