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Generationenkonflikt "Über die Fotos haben wir nie wieder geredet"

Leichen, Kadaver, ausgebrannte Panzer: 1500 Kilometer kämpfte sich die 6. Armee brutal durch Russland, bis sie 1943 in Stalingrad unterging. Der Vater von Klaus Taubert war bis zum Winter 1942 dabei und fotografierte, was um ihn herum geschah.
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Hoffnung: Anfangs waren die Soldaten noch optimistisch und glaubten nach den ersten Kriegsmonaten an die Blitzkriegsstrategie.

Foto: Klaus Taubert
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Zivilisten und Soldaten: Offenbar waren nicht alle Überfallenen hasserfüllt auf die deutschen Okkupanten - oder man machte gute Miene zum bösen Spiel...

Foto: Klaus Taubert/W. Taubert
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...und hegte in Wirklichkeit ganz andere Gefühle.

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Schlächter: Anfangs klappte es auch noch mit der Ernährung für die Truppe - notfalls mit dem, was es bei den Einheimischen zu rauben gab.

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Kriegstaktik: Zerstörte Brücken sollten den Vormarsch der deutschen Wehrmacht aufhalten.

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Notbrücken: Wo Brücken fehlten, wurden mit eigener Technik Übergänge über die russischen Flüsse gebaut.

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Überquerung: Ganze Armeeverbände setzten über die schwimmenden Brücken an das andere Ufer über.

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Leichen am Wegesrand: Die Soldaten gewöhnten sich an den Anblick der Toten.

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Ein Ort in Trümmern: Bei geringstem Widerstand wurde alles Hinderliche aus dem Weg geschossen oder gebombt.

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Soldatenfriedhof: Gefallene Wehrmachtssoldaten liegen hier begraben, aufgenommen 1942 irgendwo in Russland.

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Kadaver: Im Krieg wurden auch Hunderttausende Pferde getötet - an den toten Tieren nährten sich oftmals hungernde Zivilisten.

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Eingestürzt: Eine Brücke aus Holz war unter der Last eines Panzers zusammengebrochen.

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Kriegsbeute: Ein vernichteter Panzer am Straßenrand.

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Zerstörte Holzhütte: Unzählige Einheimische verloren ihr Zuhause, nachdem ihre Häuser dem Erdboben gleichgemacht worden waren.

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Festgefahren: Auf dem Weg nach Stalingrad sind die Fahrzeuge der Truppe im Schlamm versackt.

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Kriegsopfer: Die Leichen, die den Weg säumten, traumatisierte viele Soldaten.

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Erster Schnee: Die Vorboten des bitterkalten Winters 1942 in Russland. Später nannten die Soldaten ihn "General Winter".

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Vor der Kamera: 1500 Kilometer kämpfte sich die legendäre 6. Armee brutal durch Russland, bis sie 1943 in Stalingrad blutig unterging. Der Vater von Klaus Taubert war bis zum Winter 1942 dabei und dokumentierte mit seiner Kamera, was um ihn geschah - hier ließ sich Willi Taubert von einem Kameraden selbst fotografieren.

Foto: Klaus Taubert/W. Taubert
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Zugefroren: Anfangs schien es so, als könnte man sich mit der Kälte arrangieren.

Foto: Klaus Taubert/W. Taubert
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Bittere Kälte: Je länger die Soldaten Stalingrad belagerten, umso eisiger wurde das Wetter. Ein schnelles Vorankommen war oftmals nur noch mit einem Schlitten möglich.

Foto: Klaus Taubert/W. Taubert
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Versunken: Bis zum Hals sind diese Pferde im Schnee eingesackt und müssen freigeschaufelt werden.

Foto: Klaus Taubert/W. Taubert
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Frost: Dicke, lange Eiszapfen sind an diesem Mühlenrad an einem Fluss gewachsen.

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Wehrpass: Die erste Seite der "Zweitschrift" von Willi Tauberts Wehrpass nach Stalingrad.

Foto: Klaus Taubert
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Ehrenwache: Uniformierte Schüler 1977 am "Denkmal für die gefallenen Kämpfer“. Die Waffen gehörten Soldaten der Roten Armee, die hier die Wende des Weltkrieges einleiteten.

Foto: Klaus Taubert
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Verordnete Freundschaft mit den "Faschisten": Trotz aller Propaganda über die deutsch-sowjetische Freundschaft hielten die meisten älteren Wolgograder nicht allzu viel von dem Spektakel, das im Juli 1977 den jungen Leuten aus der DDR und der UdSSR verordnet wurde. Für sie waren die Erlebnisse mit den "deutschen Faschisten" noch in Erinnerung.

Foto: Klaus Taubert
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Hochzeitsfoto von 1977: Angesichts des großen Leides, das die Wehrmacht 1942 mit der Stalingrader Schlacht über die Stadt gebracht hat, sind solche Gesten verständlich. Es gab kaum eine Familie, die nicht eigene Opfer in einer der größten Schlachten des Zweiten Weltkrieges zu beklagen hatte. Der Panzer vor dem Traktorenwerk war an der Schlacht beteiligt.

Foto: Klaus Taubert
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Der Autor 1977 vor dem Denkmal der "Mutter Heimat" auf dem Mamajew-Kurgan, 1942 als "Höhe 102" bekannt und einer der am härtesten umkämpften Hügel der sich fast 100 Kilometer entlang der Wolga erstreckenden Stadt. Das Monument ist mit 52 Metern eine der größten freistehenden Skulpturen der Welt.

Foto: Klaus Taubert
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