Unterwegs mit der Transsib 1903 - DER SPIEGEL
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Unterwegs mit der Transsib 1903 In 17 Tagen um die halbe Welt

Sonderzug nach Peking: Der Diplomat Alfons Mumm von Schwarzenstein fuhr 1903 als einer der ersten Deutschen mit der Transsibirischen Eisenbahn von Berlin nach China. Sein packender Reisebericht mit Fotos ist nun in einem Buch erschienen - SPIEGEL ONLINE dokumentiert das Abenteuer.
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Transsibérien-Werbung: Auf der Parsier Weltausstellung von 1900 warben die französischen Betreiber der Luxuswagen des "Transsibérien" mit diesen Postkarten für das "bewegte Panorama" der Zugreise von Moskau nach Peking.

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Diplomaten unterwegs: Auf einem unbekannten Bahnsteig entlang der Route der Transibirischen Eisenbahn lichtete der deutsche Gesandte Alfons Mumm von Schwarzenstein seine Reisebegeleiter von Radowitz, Freiherr von Rotenhan und Baron von Czikann ab.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Der Trans-Sibérien: Deie Erste Klasse der Transsibirischen Bahn bestand aus fünf französischen Wagen. Für den deutschen Gesandten Alfons Mumm von Schwarzenstein übertraf er "an Komfort alle in Europa laufenden Luxuszüge".

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Sibirisches Völkergemisch: Alfons Mumm begegnete in Sibirien einem "bunten Allerlei" russischer Untertanen, die in die entlegene Ecke des russischen Riesenreichs ausgewandert oder auch deportiert worden waren.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Mit Sack und Pack: Mit der Transsibirischen Eisenbahn waren auch viele Auswanderer unterwegs, die im fernen Osten Russlands ihr Glück suchen wollten - "nicht zum wenigsten Deutsche, welch' einen großen Teil der sibirischen Bevölkerung ausmachen", wie der Diplomat Alfons Mumm von Schwarzenstein in seinem Reisebericht festhielt.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Alles im Fluss: Ein Schnappschuss aus dem Fotoalbum des deutschen Gesandten Alfons Mumm von Schwarzenstein, der auf seiner Fahrt mit der Transsib nach Peking 1903 entstand.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Grüße vom Baikalsee: Eine russische Postkarte zeigt den Eisbrecher "Angara", eines von zwei Schiffen, mit deren Hilfe die Transibirische Eisenbahn den Baikalsee überquerte.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Jetzt fahr'n wir über'n See: Zur Überquerung des Baikalsees wurden die Waggons auf die Eisbrecher "Angara" und "Baikal" verfrachtet. Als Mumm von Schwarzenstein am Baikalsee eintraf, blieb sein Luxuswaggon jedoch zurück "aus Gründen der Hygiene und Sicherheit, denn ein 8 Tage benutzter Wagen bedarf gründlicher Reinigung und Untersuchung", wie Mumm in seinem Reisebericht notierte.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Lokomotive beim Tankstop: "Die Maschinen sind in Russland gebaut und beinahe durchweg Schnellzugslokomotiven neuesten Modells", notiert der deutsche Gesandte Alfons Mumm von Schwarzenstein beeindruck.

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Chinesen an der Transsib: Mit großem Interesse beobachtete Alfons Mumm von Schwarzenstein die Arbeiten an der Bahntrasse in China. Die Arbeiter würden "in langen Zügen von China in Güterwagen transportiert und siedeln sich an der Stelle, an der sie zu arbeiten haben, für kurze Zeit an", hielt er fest.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Verschnaufpause: Diesen Schnappschuss nahm Mumm von Schwarzenstein vor einem Stationsgebäude in der Mandschurei auf.

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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Alfons Freiherr Mumm von Schwarzenstein: Der Diplomat (1857-1924) war von 1885 bis 1918 im Auswärtigen Dienst tätig. 1900 wurde er als Gesandter nach Peking geschickt und 1906 nach Tokio versetzt. 1903 reiste er in etwas mehr als zwei Wochen mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking. Unter seinen Reisebericht vermerkte Kaiser Wilhelm II: "Sehr schön geschrieben!"

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht
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