Ununtrium - DER SPIEGEL
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Ununtrium Das 113. Element

Mit einem Teilchenbeschleuniger wollen japanische Physiker das künstliche chemische Element 113 erzeugt haben. Der Nachweis gelang indirekt über Zerfallsprodukte des instabilen Atomkerns. Aber auch russische Kollegen melden Ansprüche auf das neue Element an.
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Zerfallskette: Das erzeugte Isotop des Elements 113 wandelte sich dann durch sechs aufeinanderfolgende Alpha-Zerfälle in Menedelevium-254 um.

Foto: RIKEN
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Forscher am japanischen Riken-Institut: "Seit mehr als neun Jahre versuchen wir, das Element 113 nachzuweisen."

Foto: RIKEN
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Ablauf des Beschusses: Moritas Team hatte Zink-70-Kerne auf eine Energie von rund 350 MeV beschleunigt und auf Schichten aus Wismut-209 gefeuert. Diese 16 sogenannten Targets saßen auf einer etwa 30 Zentimeter großen Scheibe, die mit 3000 bis 4000 Undrehungen pro Minute rotierte. Auf diese Weise traf der Zinkstrahl immer nur kurzzeitig die Wismutkerne.

Foto: RIKEN
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