Unwetter Rock am Ring - DER SPIEGEL
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Gewitter bei Rock am Ring Düstere Wolken, zerstörte Zelte

Auf dem Gelände des Musikfestivals Rock am Ring in der Eifel ist der Blitz eingeschlagen. 71 Menschen wurden dabei verletzt, mehrere von ihnen schwer. Die Konzerte wurden unterbrochen.
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Land unter: Beim Musikfestival Rock am Ring war bereits der Auftakt von schweren Regenfällen beeinträchtigt. Das schien der guten Laune dieser Besucher vergleichsweise wenig geschadet zu haben.

Foto: Thomas Frey/ dpa
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Am Abend zog jedoch eine Gewitterfront über dem Festivalgelände auf - es kam zum Blitzeinschlag. Dabei wurden insgesamt 71 Menschen verletzt, 15 von ihnen schwer. Zwei Personen wurden erfolgreich reanimiert.

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Starkregen und Windböen zerstörten zahlreiche Zelte, die Auftritte der Bands wurden für eineinhalb Stunden unterbrochen.

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Gummistiefelpflicht: Auch für den weiteren Verlauf des Festivals ist neuer Regen angekündigt. Trotz der Vorfälle vom Freitagabend schloss der Veranstalter einen vorzeitigen Abbruch aus.

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Schlechtes Wetter, beste Stimmung: Von den Wetterkapriolen ließen sich die Fans beim Auftritt der US-Gruppe Tenacious D wenig beeindrucken.

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Die Zuschauer dürfen am Samstag zunächst nicht auf das Konzertgelände - Behörden und Veranstalter prüften, ob das Festival wie geplant fortgesetzt werden kann.

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Aufräumen statt feiern: Mitarbeiter legen Holzplatten vor der großen Bühne aus. Die Veranstalter behalten sich vor, die Konzerte fortzusetzen. Am Abend sollten unter anderem die Red Hot Chili Peppers und die Deftones auftreten.

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Holzschnitzel gegen den Schlamm: Das Blitzrisiko ist weiterhin hoch. Die Veranstalter korrigierten auf einer Pressekonferenz auch die Zahl der Verletzten nach oben, insgesamt wurden 71 Menschen nach dem Blitzschlag behandelt.

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Zumindest der Schlamm ist für diese Festivalbesucher kein Grund für sich die Laune verderben zu lassen.

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Für die rund 90.000 Festivalbesucher hieß es: abwarten und auf besseres Wetter hoffen.

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