Uran-Analyse: Die deutsche Kernspaltung - DER SPIEGEL
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Uran-Analyse Die deutsche Kernspaltung

Erstmals haben Forscher experimentell bewiesen, wie weit das Atomprogramm des Dritten Reichs fortgeschritten war: Uranproben aus dem letzten Labor der Nuklearwissenschaftler haben jetzt ihre letzten Geheimnisse preisgegeben. Die Amerikaner lagen demnach in ihrer Einschätzung über Hitlers Atomprogramm falsch.
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Werner Heisenberg: Der Physiker zählte zu den Wissenschaftlern, die in Deutschland die Kernspaltung erforschten.

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Untersuchter Uran-Block: Der Würfel hat nach Erkenntnissen der Forscher kaum Neutronen abbekommen. Das legt nahe, dass der Uranverein weit von einer selbsterhaltenden Kettenreaktion entfernt war.

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Reaktormodell: Im Atomkeller-Museum in Haigerloch (Zollernalbkreis) befindet sich ein Nachbau des Reaktors, der mit Uranwürfeln funktionieren sollte. Ein deutsches Physikerteam um Werner Heisenberg und Karl Wirtz versuchte Anfang April im Jahr 1945 in der künstlichen Felshöhle, den ersten Atommeiler in Deutschland zu bauen.

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Explosion der Atombombe in Nagasaki (9. August 1945): 70.000 Menschen starben sofort, Zehntausende erlagen später ihren Strahlenschäden.

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Nachbau der Hiroshima-Bombe: Die Angst vor einer deutschen Atomwaffe motivierte viele Forscher, am "Manhattan-Projekt" mitzuarbeiten.

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Atombombentest in New Mexico (16. Juli 1945): Die deutschen Forscher waren von einer Atombombe weit entfernt, ergaben neue Analysen von deutschen Uranproben aus den 40er Jahren.

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Robert Oppenheimer: Der Physiker gilt als Vater der Atombombe. Unter seiner Leitung entstand 1942 ein geheimes Laboratorium in Los Alamos im US-Bundesstaat Neu-Mexiko, das sogenannte "Manhattan-Projekt", in dem 1945 die erste Atombombe fertiggestellt wurde.

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Bombe von Nagasaki: "Fat Man" machte die japanische Stadt mit Hilfe von Plutonium dem Erdboden gleich.

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Otto Hahn: Zusammen mit der Physikerin Lise Meitner endeckte er vor über 70 Jahren die Kernspaltung.

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