Urtypen: EDV in Basic - DER SPIEGEL
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Urtypen EDV in Basic

Maschinen des Entwicklers Wang gehörten zu den ersten Terminal-Computern, mit denen Menschen in Schule und am Arbeitsplatz ihre ersten unheimlichen Begegnungen mit der EDV hatten. Die Innovationsschmiede Wang galt als Pionier der Rechnerentwicklung, scheiterte aber, weil sie versuchte, sich gegen den "IBM-Standard" zu stemmen.
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Wang wurde groß durch die Entwicklung elektronischer Rechner, später vernetzter Wordprocessing-Systeme. In den Siebzigern schwenkte Wang um von reinen Kalkulatoren hin zu echten Computersystemen. Der tastenprogrammierbare Tischrechner Wang 700 markiert den Übergang recht schön, ist weder Fisch noch Fleisch: Mit einem Datasetten-Gedächtnis ausgestattet ist er ein überdimensionierter "Taschenrechner" auf dem Weg zum Computer

Foto: Boris Jakubaschk
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Auf dem Höhepunkt der Entwicklung setzte Wang drei Milliarden Dollar im Jahr um und beschäftigte rund 30.000 Menschen. Anlagen wie die Wang 2200 mit ihren Vernetzungsmöglichkeiten führten "Wordprocessing" in viele Betriebe ein. Dann kam der IBM-PC, auf den Wang mit einem eigenen Standard antwortete - und am Ende unterging. 1992 meldete die Firma Insolvenz an

Foto: Boris Jakubaschk
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Kleiner Killer: Den drohenden Untergang kündigten die winzigen ersten PCs an, die ähnlich wie frühe Wangs mit Basic arbeiteten - und nicht viel weniger leisteten als die teuren Industriemaschinen. Commodore stand dabei für einige wenige Jahre fast synonym für "Heimcomputer". Der C64-Vorläufer VC20 rechnete im 1-Megahertz-Takt und verfügte über stolze 5kb Gehirn

Foto: Boris Jakubaschk
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