US-Depeschen: Das Irak-Desaster - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

US-Depeschen Das Irak-Desaster

Wie konnten die USA im Irak ein solches Desaster erleiden? Rund 6000 Geheimberichte der Botschaft in Bagdad enthüllen, was schief lief. Die Amerikaner wussten die Probleme zwischen Sunniten und Schiiten nicht richtig einzuschätzen – und ließen sich von Iran ausbooten, der mächtige Iraker mit eigenwilligen Methoden umgarnte.
1 / 7

Schiiten-Protest in Bagdad 2004: Die USA haben den Konflikt zwischen den religiösen Gruppen völlig falsch eingeschätzt.

Foto: AHMAD AL-RUBAYE/ AFP
2 / 7

Plakat des Schiitenführers Moqtada al Sadr (2004): Alle religiösen Gruppen des Irak kämpfen um Einfluss und Ressourcen - doch die Amerikaner verstehen den beginnenden Aufstand nicht.

Foto: CEERWAN AZIZ/ REUTERS
3 / 7

US-Botschafter John Negroponte in Bagdad (2004): Es sei ihm "eine große Ehre", den Amerikaner zu akkreditieren, schrieb Iraks Außenminister Hoschjar Sebari anfangs.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ Reuters
4 / 7

US-Flagge vor der Botschaft in Bagdad: Zum ersten Mal seit 13 Jahren wurde die Fahne am 30. Juni 2004 gehisst.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
5 / 7

US-Soldat vor der US-Botschaft in Bagdad (2007): Dass die Amerikaner den ehemaligen Saddam-Palast nutzen, missfällt vielen Irakern.

Foto: John Moore/ Getty Images
6 / 7

Irans Präsident Ahmadinedschad (links), irakischer Sicherheitsberater al Rubaie (rechts): Die Iraner nehmen laut US-Depeschen massiv Einfluss auf das Nachbarland.

Foto: ? Raheb Homavandi / Reuters/ REUTERS
7 / 7

US-Botschafter Neroponte mit seinem Stab und Iraks Präsident al Yawer (2004): Wem sollten die Iraker folgen? Den Amerikanern, die das Land von Saddam Hussein befreit hatten? Oder dem mächtigen Nachbarn Iran?

Foto: David Guttenfelder/ dpa/dpaweb
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?