US-Einsatz gegen Bin Laden: Pakistans gespieltes Gezeter - DER SPIEGEL
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US-Einsatz gegen Bin Laden Pakistans gespieltes Gezeter

Pakistan behauptet, von dem Schlag gegen Osama Bin Laden überrascht worden zu sein. Jetzt melden sich Ex-Geheimdienstler zu Wort: Die Jagd auf den Terroristen sei abgesprochen gewesen.
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Brennende US-Flaggen, lauter Protest: In den Tagen nach der US-Kommandoaktion gegen Osama Bin Laden trugen viele Pakistaner ihren Protest auf die Straße. Das Eindringen der Navy Seals betrachteten viele als Verletzung der pakistanischen Souveränität.

Foto: Mk Chaudhry/ dpa
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Empörung auch von offizieller Seite: Im Parlament giftete Premier Raza Gilani, man werde sich gegen solche Übergriffe künftig zur Wehr setzen. Vehement wies er alle Vorwürfe der Amerikaner zurück, man würde den Kampf gegen den Terror nicht mit dem nötigen Nachdruck unterstützen.

Foto: HO/ REUTERS
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Der Premier poltert - und das Volk schaut zu. 30 Minuten schimpft der Premier auf die Amerikaner und die Kommandoaktion der Navy Seals. Doch am nächsten Tag räumen Ex-Geheimdienstler ein: Es war alles genau so abgesprochen - gespieltes Gezeter inklusive.

Foto: BANARAS KHAN/ AFP
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Bin Ladens Haus in Abbottabad: Hier schlug die amerikanische Eliteeinheit zu. Helikopter flogen Navy Seals in der Nacht auf das Gelände - die Soldaten schalteten alle Wachen aus und erschossen Qaida-Chef Bin Laden.

Foto: T. Mughal/ dpa
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Navy Seals im Training: Laut "New York Times" ordnete US-Präsident Barack Obama eine deutlich höhere Zahl von Spezialkräften für den Einsatz gegen Osama Bin Laden an als in ersten Planungen vorgesehen.

Foto: dapd
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Seals beim Training: Bei der Erhöhung der Truppenstärke hatte der Präsident laut "New York Times" auch einen möglichen bewaffneten Widerstand der pakistanischen Sicherheitskräfte gegen die Seals im Blick. Die Soldaten waren laut der Zeitung instruiert, den eigenen Rückzug im Notfall auch mit Waffengewalt durchzusetzen.

Foto: Getty Images / U.S. Navy
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Top-Soldaten der US-Armee: Navy Seals trainieren in Alaska. Die Einheit gilt als eine der am höchsten spezialisierten der US-Streitkräfte überhaupt. Das Anwesen von Osama Bin Laden attackierten sie aus insgesamt vier Hubschraubern heraus. Ursprünglich waren nur zwei Helikopter vorgesehen. Laut "New York Times" ordnete Obama aber zehn Tage vor der Aktion eine Erhöhung der Truppenstärke an.

Foto: Getty Images / U.S. Navy
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Neue Aufnahmen vom Wrack des US-Hubschraubers: Beim Einsatz der US-Spezialeinheit gegen Osama Bin Laden hatte es eine Panne gegeben. Ein Hubschrauber der Navy Seals musste in der Nähe des Gründstücks des Terroristenführers notlanden. Die Ursache ist noch unklar.

Foto: STRINGER/PAKISTAN/ REUTERS
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Nach US-Angaben zerstörten die Spezialkräfte den Hubschrauber selbst, um keine sicherheitsrelevanten Informationen am Ort des Zugriffs zurückzulassen.

Foto: STRINGER/PAKISTAN/ REUTERS
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Ein Anwohner versucht, einen Blick ins Innere des Bin-Laden-Anwesens in Abbottabad zu werfen.

Foto: FAISAL MAHMOOD/ REUTERS
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Ein Soldat steht auf dem Gebäude, in dem Osama Bin Laden mit Angehörigen und zwei weiteren Familien lebte. Am Mittwoch wurden erstmals Journalisten auf das Gelände vorgelassen.

Foto: T. Mughal/ dpa
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Dieses Satellitenbild zeigt die Residenz Bin Ladens von oben (Aufnahmedatum Juni 2005).

Foto: REUTERS/ DigitalGlobe
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Dieses Satellitenbild wurde später aufgenommen, vermutlich 2010. In der Nachbarschaft sind zusätzliche Gebäude entstanden, und auch das Grundstück von Bin Ladens Haus ist weiter bebaut worden.

Foto: Google Earth
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