US-Flughäfen Proteste gegen Nacktscanner
Mit neongrüner "Borat"-Unterhose und Plakaten protestierten die Gegner umstrittener Praktiken bei Sicherheitskontrollen an US-Flughäfen. Schon vor Wochen haben Bürgerrechtsaktivisten im Internet dazu aufgerufen, am Tag vor Thanksgiving die Sicherheitskontrollen zu behindern.
Die Passagiere, die sich dem Ganzkörperscanner verweigern, müssen stattdessen eine intime und vor allem ziemlich langwierige Prozedur des Abtastens über sich ergehen lassen. Das bringt viele Amerikaner auf die Barrikaden - am Opt-Out-Day kamen einige in recht gewagten Outfits zum Flughafen.
Um sich auf humorvolle Weise der Sicherheitskontrollen zu verweigern, verkauft ein findiges US-Unternehmen Unterwäsche, die an den kritischen Stellen mit einem "garantiert bleifreien" aber "strahlungsabschirmenden" Material besetzt ist.
Die Demonstranten wollten am verkehrsreichsten Tag des Jahres Verspätungen und Chaos provozieren,...
...indem sie sich auf konventionelle Weise kontrollieren lassen. Denn das ist sehr viel zeitaufwendiger. Doch vielen Amerikanern sind dann doch die...
...intensiven und intimen Kontrollen lieber, als mit der Angst vor einer Bombe an Bord zu gehen.
Die Sicherheitsbeamten tragen für die Leibesvisitation Handschuhe, so wie Robert Howard am Flughafen Seattle-Tacoma.
Das Abtasten im Genitalbereich gehört zu den verschärften Sicherheitskontrollen dazu...
...ebenso wie der Griff an den Allerwertesten.
Ob auch der Kopf ein Versteck von Waffen oder Sprengstoff sein kann? Sicher ist sicher. Die Passagierin nimmt es mit Humor.