US-Rocker Dean Reed - DER SPIEGEL
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US-Rocker Dean Reed Der Elvis des Ostblocks

Als blonder Sonnyboy stürmte er die US-Charts - dann wandelte er sich zum Rock'n'Roll-Bolschewisten und zog in die DDR. Dean Reed war im Osten ein Weltstar, im Westen kennt ihn niemand. 2004 erwarb Hollywood-Star Tom Hanks die Rechte für die Verfilmung von Reeds Biografie.
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"Der rote Elvis": Leopold Grün (Regie) porträtiert in dem Dokumentarfilm "Der rote Elvis" (2007) den US-Amerikaner Dean Reed. In dieser undatierten Filmszene schreibt das Teenidol gerade Autogramme für seine weiblichen Fans.

Foto:

dpa-Film Neue Visionen Filmverle/ dpa

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Mit Albert Norden: Dean Reed (l.) bei einem Empfang im Berliner Palais Unter den Linden am 23. Mai 1974 im Gespräch mit Albert Norden (r.), damaliges Mitglied des Politbüros und Sekretär des Zentralkomitees der SED. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Friedensbewegung in der DDR hatte der Friedensrat zu diesem Empfang geladen. Zweiter von rechts ist Werner Rümpel, damaliger Generalsekretär des Friedensrates der DDR.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-N0523-305

Foto: Das Bundesarchiv/Schneider
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Filme für den Frieden: Vom 20. bis 27. November 1976 fand in Leipzig unter dem Motto "Filme der Welt - Für den Frieden der Welt" die XIX. Internationale Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen statt. Es wurden Filme der PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation), des Komitees Antifaschistisches Chile, der UNO, der UNESCO und aus Westberlin gezeigt. Unter den Zuschauern im Festivalkino "Capitol" war am 22. November 1976 auch Dean Reed (2. v.l.).

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-R1122-031

Foto: Das Bundesarchiv/Friedrich Gahlbeck
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Autogrammstunde: Der US-amerikanische Schauspieler, Sänger, Drehbuchautor und Regisseur Dean Reed (1938-1986) beim Autogramme schreiben für seine Fans in der Tschechischen Republik. Zu dieser Zeit - um 1976 - lebte er bereits als bekennender Sozialist in der DDR.

Foto: Getty Images
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"Hey Babe": Dean Reed, der viele seiner Lieder selber textete und komponierte, im August 1976 bei einem Konzert in Westberlin. Im selben Jahr erschien die Single "Hey Babe".

Foto: dpa
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Der "rote Elvis" Dean Reed im Jahre 1976 bei einem Konzert in Westberlin

Foto: dpa
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Gefeierte Rückkehr: Dean Reed (2.v.l.) wird am 19. November 1978 bei seiner Rückkehr in die DDR auf dem Flughafen Berlin-Schönfeld herzlich empfangen. Er hatte sich in den USA an einer Protestaktion von Farmern beteiligt und war zusammen mit neunzehn weiteren Demonstranten verhaftet und ins Wright-County-Gefängnis von Buffalo gebracht worden. Auf Grund der Haltlosigkeit der Anklage und auch unter dem Eindruck der internationalen Proteste musste das Gericht ihn jedoch freisprechen. Links im Bild: Hartmut König, damaliger Sektretär des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-T1119-0006

Foto: Das Bundesarchiv/Rainer Mittelstädt
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"Singender Cowboy": Dean Reed im Oktober 1980 bei einem Auftritt in Ostberlin. Von 1972 bis zu seinem Freitod im Jahre 1986 lebte der aus Colorado stammende Sänger, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor in der DDR.

Foto: dpa
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"Wir sagen nein": 1978 veröffentlichte Dean Reed bei AMIGA "Wir sagen nein" - der Text spiegelt Reeds sozialistische Einstellung wider: "Ja, noch zahlen Chiles Kinder ihre Zeche, sperren sie Millionen unter kalte Dächer / Und manches Lied treibt noch ihr Gift aus den Hirnen. Sie machen gern, dass dieser Stern niemals rot wird". Außerdem auf der Platte: "El Cantor".

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Rockstar, Cowboy, Sozialist: "Der rote Elvis" (2007) dokumentiert Aufstieg und Niedergang des US-amerikanischen Sängers und Schauspielers Dean Reed. Regie: Leopold Grün.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?