US-Shopping Malls Untergang der Konsumtempel
Letzte Ölung: Selbst mit Gottes Beistand wird dieses Shoppingcenter in Pahrump, Nevada vermutlich nicht mehr wiederbelebt werden können.
Eröffnung der "State Street Mall": Tausende Kauflustige gingen am 29. Oktober 1979 in Chicago auf die Straße, um den Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Einkaufszenrums beizuwohnen.
Geschlossen: Pflanzen bahnen sich ihren Weg durch den Asphalt auf dem Parkplatz der verlassenen Village Mall in Anderson, Indiana. Aufnahme aus dem Jahr 2003.
Alles unter einem Dach: Im Juli 1980 eröffnete am Hafen von Baltimore dieses Einkaufszentrum. Die eher unattraktive Gegend wurde damit zum Anlaufpunkt für breite Bevölkerungsschichten.
Einsamer Zeuge: Früher rollten über diesen Parkplatz täglich tausende Einkaufswagen, heute kündet ein letztes verbliebenes Exemplar vom Niedergang dieser Mall.
Die erste Mall: Das Northgate Shopping Center in Seattle am 5. Dezember 1974. Das 1950 mit 18 Läden eröffnete Einkaufszentrum, damals noch als Freilicht-Variante, war das erste seiner Art in den USA. Heute ist die Anzahl der Geschäfte hier auf über 125 angewachsen.
Metcalf South Shopping Center: Dieses Einkaufszentrum öffnete bereits 1967 seine Pforten und war eines der beliebtesten in der Gegend um Kansas City. Inzwischen ist es geschlossen - geputzt und beleuchtet wird es trotzdem noch, sogar die Springbrunnen sind weiterhin in Betrieb. Nur die Rolltreppen wurden abgeschaltet.
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Spaziergang in der Mall: Ein amerikanisches Einkaufszentrum in den sechziger Jahren - der Hochzeit der Shopping-Malls.
Einkaufen in den Fünfzigern: Endlose Autoreihen stehen bereits 1955 auf dem Parkplatz vor dieser amerikanischen Shoppingmall.
Cloverleaf Mall: Diese Mall in Chesterfield County nahe Richmond, Virginia war vor ihrer Schließung eine beliebte Anlaufstelle. Pläne für eine Wiederbelebung liegen seit Jahren in der Schublade - umgesetzt wurden sie bislang nicht.
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Shoppen und Beten: Zu diesem Einkaufszentrum nahe Ontario in Kanada gehörte 1955 auch eine Drive-In-Kirche, die jeden Sonntagabend geöffnet hatte.
Das Ende einer Mall: Die 1954 auf dem Gelände einer ehemaligen Rennbahn gebaute Centre Mall in Hamilton nahe Toronto war nach ihrer Eröffnung 1954 die erste ihrer Art in dieser Gegend. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Konzept jedoch immer wieder kopiert. Besonders in den neunziger Jahren wurden immer größere und modernere Einkaufszentren gebaut, bis sich die Centre Mall schließlich nicht mehr gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. Die drei stehenden Stahlringe waren das Markenzeichen des Einkaufszentrums.
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Das Ende: Heute liegen die Stahlringe abgewrackt am Boden. Bereits kurz nach der Schließung in diesem Jahr begannen die Abrissarbeiten.
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Vor dem ehemaligen Shoppers Drug Mart: Mit einem Zaun sollen Neugierige von der Baustelle, die einmal die Centre Mall war, abgehalten werden. Nur die Reste der Beschriftungen erinnern noch an die Geschäftigkeit von einst.
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Fortschreitender Zerfall: Im Inneren der Drogerie ist der Ladentresen noch größtenteils intakt. Ansonsten zerfallen die Geschäfte und das ehemalige Einkaufszentrum unaufhörlich.
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In der Southdale Mall: Das erste überdachte Einkaufszentrum der Welt war die 1956 eröffnete, 74.000 Quadratmeter große Southdale Mall, in Edina, Minnesota. Die Mall erfreut Kauflustige bis heute - inzwischen ist sie allerdings auf etwa 121.000 Quadratmeter angewachsen.
Southdale Center: Auf die Idee, verschiedene Geschäfte, Restaurants und Unterhaltungsetablissements in einem überdachten Einkaufszentrum zu bündeln, war als erstes der Österreichische Emigrant Victor David Grünbaum gekommen. Die Nazis hatten sein Architekturbüro zwangsenteignet, woraufhin er in New York ein neues gründete. 1954 wurde nach seinen Entwürfen in der Nähe von Detroit ein Freilicht-Einkaufszentrum gebaut und 1956 folgte schließlich das überdachte Southdale Center.