US-Vorwahlen Mitt gegen alle
Er war Ziel der Attacken seiner republikanischen Rivalen - Spitzenreiter Mitt Romney. Ron Paul (l.) und Rick Santorum (r.) griffen den in den Umfragen Führenden bei einer TV-Debatte in Manchester, New Hampshire scharf an.
Später gab es großen Jubel für Romney: Tausende pilgerten in die Sporthalle der Exeter High School, um den Ex-Gouverneur zu beklatschen.
Dementsprechend groß war auch der Medienandrang, es war die bisher größte Kundgebung dieses US-Vorwahlkampfes.
Romney rasselte bei seinem Auftritt seine gut eingespielte Litanei von der Einzigartigkeit der USA herunter.
Er zitierte auch die Patriotenhymne "America the Beautiful" - sein Gegner heißt schon jetzt Barack Obama.
Es gab aber nicht nur Zuspruch, sondern auch Protest: Als Romney mit Chris Christie, dem Gouverneur von New Jersey, auf die Bühne trat, enthüllten Occupy-Demonstranten ein Transparent: "Romney & Christie, Gangster für die Ein-Prozent".
Großes Gedränge auch beim Auftritt des Rivalen Newt Gingrich im mexikanischen Restaurant "Don Quijote".
Hier warb der frühere Sprecher des US-Repräsentantenhauses zwischen Chips und Salsa um jede Stimme der Latino-Gemeinde.
In den Umfragen ist der einstige Spitzenreiter inzwischen tief gefallen - Gingrich mit seiner Ehefrau Calista beim Signieren von Bällen.
Den Umfragen entsprechend sind die Gesichter der Gingrich-Fans.