USA Proteste für freies Internet
In den USA protestierten Bürger Anfang Dezember gegen die geplante Schwächung der Netzneutralität - mit dem nun veröffentlichten Entscheid der Federal Communications Commission (FCC) ist diese Schwächung allerdings beschlossene Sache.
In der Kritik der Aktivisten stand unter anderem der Republikaner Ajit Pai, Chef der US-Behörde für Telekommunikation (FCC).
Viele Demonstranten versammelten sich vor Läden des Telekom-Konzerns Verizon.
"Netzneutralität bedeutet Redefreiheit", stand auf einem Plakat. Die Demonstranten befürchteten ein Internet der zwei Geschwindigkeiten, in dem nicht mehr alle Inhalte gleich behandelt werden.
Ohne Netzneutralität bekommen kleinere Unternehmen Probleme - so lautete ein weiteres Argument der Demonstranten.
Während der Amtszeit von Obama hatte die zuständige Behörde das freie Internet gestärkt. Diese Regelungen hat die republikanisch dominierte Behörde nun gekippt.