USB-Sticks im Vergleich - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Transport großer Datenmengen USB-Sticks im Vergleich

USB-Sticks sind für den Datentransport kaum zu ersetzen: Sie sind handlich, flott und billig. Das Computermagazin "c't" hat besonders große und schnelle Exemplare auf den Prüfstand gestellt.
1 / 6

Die getesteten USB-Sticks: Bis zu 2 Terabyte Speicherplatz lassen sich mit den handlichen Datenspeichern bequem transportieren.

Foto: Heise
2 / 6

Kingston HyperX Savage

Kingston wirbt beim HyperX Savage mit USB 3.1 Gen 1 - reines Marketing, denn die Schnittstellengeschwindigkeit liegt hier genau wie bei USB 3.0 bei 5 GB/s. Die mögliche Geschwindigkeit reizt der Stick fast aus: 410 MB/s haben wir mit WinSat gemessen, mit IOmeter sogar fast 430 MB/s. Beim Schreiben kommt der HyperX Savage nicht an die USB-Grenze, doch knapp 300 MB/s sind immer noch gut. Unser Stick kam FAT32-formatiert. Wer große Video-Dateien oder DVD-Images darauf speichern möchte, sollte ihn gleich auf exFAT umformatieren.

Positiv: flott beim Lesen
Negativ: teuer, langsam bei zufälligen Schreibzugriffen

Foto: Heise
3 / 6

Kingston Ultimate GT

Mehr Speicher auf diesem kleinen Raum geht kaum: Satte 2 Terabyte Speicherplatz bietet der Kingston Ultimate GT, der einzige 2-Terabyte-Stick auf dem Markt. Wie bei Fahrzeugen geht hier hohe Ladekapazität mit geringerer Geschwindigkeit einher. Mit maximal 200 MB/s beim Schreiben muss er sich zwar nicht verstecken, doch vor allem bei Zugriffen auf zufällige Adressen sind alle anderen Sticks in diesem Vergleich schneller. Für den Transport wirklich großer Videosammlungen ist er gut geeignet, nicht aber als Back-up für viele kleine Dateien.

Positiv: riesige Speicherkapazität, flott beim Lesen
Negativ: langsam bei zufälligen Schreibzugriffen

Foto: Heise
4 / 6

SanDisk Extreme PRO

Beim linearen und zufälligen Schreiben ist der SanDisk Extreme Pro der Schnellste in diesem Vergleich - aber die Grenze von USB 3.0 überschreitet auch er nicht. SanDisk legt auf dem Stick die Verschlüsselungssoftware Secure Access und eine ein Jahr lauffähige Software zum Wiederherstellen versehentlich gelöschter Dateien ab - ähnliche Software findet sich jedoch auch kostenlos im Web. Verwirrend sind vor allem aber die Ausgaben der SMART-Werte, die auf einen defekten Stick hinweisen.

Positiv: sehr schnell beim Schreiben
Negativ: verwirrende SMART-Werte, hohe Leerlaufleistungsaufnahme

Foto: Heise
5 / 6

Verbatim Store'n'Go Vx400

Verbatims Store'n'Go Vx400 gehört mit rund 110 Euro zusammen mit dem Xlyne-Stick zu den günstigsten Angeboten in diesem Umfeld. Auf dem Stick liegt eine eingeschränkte Version des Back-up-Programms Nero BackItUp 12. Beim Lesen großer Dateien liegt der Verbatim-Stick mit an der Spitze; er erreicht mehr als 400 MB/s. Wie bei den meisten anderen aber sinkt die Übertragungsrate beim Schreiben kleiner Dateien auf unter 1 MB/s. Verbatim gewährt nur zwei Jahre Garantie auf den Stick, alle anderen mindestens fünf Jahre.

Positiv: geringe Leerlaufleistungsaufnahme, vergleichsweise günstig
Negativ: langsam bei zufälligen Schreibzugriffen

Foto: Heise
6 / 6

Xlyne Pro Rocket Speed

Trotz des kleinsten Gehäuses im Test kann sich der Pro Rocket Speed gut behaupten: Mehr als 410 MB/s beim Lesen und knapp 300 beim Schreiben sind gute Werte. Für die Sicherung kleiner Dateien ist er hingegen nicht geeignet, hier fließen gerade einmal 100 KB/s. Wer große Dateien speichern möchte, sollte den Stick von FAT32 auf exFAT umformatieren. Unerfahrene Nutzer könnten anderenfalls von Meldungen über mangelnden Speicherplatz verwirrt werden - FAT32 fasst lediglich Dateien bis 4 Gigabyte Größe.

Positiv: geringe Leerlaufleistungsaufnahme, vergleichsweise günstig
Negativ: langsam bei zufälligen Schreibzugriffen

Foto: Heise
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?