Väter in Elternzeit: Wir tun es - DER SPIEGEL
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Väter in Elternzeit Wir tun es

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Torsten Bluschke: Der 33-jährige Produktentwickler geht ab August ein Jahr in Elternzeit. Sein drittes Kind, Jacob, ist dann vier Monate alt. "Ich gehe auf jeden Fall auch mit dem Kleinen zur Krabbelgruppe. Da bin ich dann der Hahn im Korb", juxt er. Nach fünf Jahren zuhause will seine Frau zumindest für ein Jahr wieder arbeiten gehen. Er ist dann allein für Haushalt und Kinder zuständig. "Das schreckt mich nicht. Ich mache jetzt schon viel – das geht mit drei Kindern nicht anders." Arbeitgeber Beiersdorf hat ihm keine Steine in den Weg gelegt.

Foto: Torsten Bluschke
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Pär Rosenquist: Der Ingenieur ist nach Ende der Elternzeit von seinem Arbeitgeber Tesa nach Italien versetzt worden. "Das ist durchaus ein Schritt vorwärts in meiner Karriere." Mit Freundin und Tochter lebt er nun nahe Mailand. Nach der Geburt von Kajsa im Februar reduzierte er die Arbeitszeit für zwei Monate auf zwei Tage pro Woche. "Vater zu werden ist eine große Sache und ich will wirklich daran teilhaben." Zudem war ihm klar, dass er anfangs in Italien viel arbeiten muss und wollte vorher mehr Zeit für seine Tochter haben.

Foto: Holde Schneider
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Daniel Povel: Der 36-jährige Ingenieur hat zwei Monate Elternzeit genommen. Als Sohn Henrik drei Monate alt war, hat er seine Arbeitszeit von 39 auf 28 Stunden reduziert. Montag und Freitagnachmittag sind frei. Seine Frau bleibt zwei Jahre ganz zuhause – 12 Monate erhält sie Elterngeld. "Wir wollen beide nicht ganz aus dem Beruf aussteigen, deshalb will ich mich auch in der Familie engagieren." Mehr als zwei Monate Teilzeit waren jedoch beruflich nicht drin. "Mein Chef hat nicht gerade juchhu gerufen, als ich die Elternzeit angemeldet habe."

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Rufus Rieder: Der 40-jährige Redakteur geht ab Oktober in Elternzeit. Er pausiert für ein halbes Jahr bei "Men's Health" und kümmert sich gemeinsam mit seiner Frau um die Familie: In wenigen Tagen kommt ihr 4. Kind. "Ich will vor allem meine Frau entlasten. Ohne das Elterngeld könnten wir uns das nicht leisten." Er will engeren Kontakt zu seinen Kindern haben: "Wenn man bis zur Rente durcharbeitet, bekommt man kaum was von den Kindern mit." Sein Arbeitgeber reagierte positiv. "Mein Chefredakteur hat gleich gesagt: 'Das kriegen wir hin.'"

Foto: SPIEGEL ONLINE
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