Vanuatu: Vulkanwanderung auf Ambrym - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Vulkaninsel in Vanuatu Kraterkletterei im Südpazifik

Die Insel Ambrym im Südpazifik besteht größtenteils aus aktiven Vulkanen. Der Fotograf Michael Martin besteigt einige von ihnen - mit Gasmasken und einer Menge Mut.
1 / 20

Vanuatu ist ein Inselstaat im Pazifik, dessen 80 Inseln sich über 1300 Kilometer in Nord-Süd-Richtung verteilen. Ziel der Reise ist die Vulkaninsel Ambrym.

Foto: Michael Martin
2 / 20

Ambrym ist ein Schildvulkan, der von dichten Regenwäldern bewachsen ist. Sie wird dominiert von einer zwölf Kilometer großen Caldera mit etlichen jüngeren Kratern.

Foto: Michael Martin
3 / 20

Die vulkanische Aktivität beschert den Kindern an der Küste heiße Quellen, die das sowieso schon warme Wasser des Südpazifik auf Badewannentemperatur bringen.

Foto: Michael Martin
4 / 20

John und seine Frau Sessy beherbergen gerne Gäste in ihrem Garten und organisieren Touren auf den Vulkan.

Foto: Michael Martin
5 / 20

Elly Martin beim vierstündigen, kräftezehrenden Aufstieg von der Küste durch dichten Regenwald bis zur 800 Meter hoch gelegenen Caldera.

Foto: Michael Martin
6 / 20

Vor Wind und Vulkanasche geschützt, schlägt das Team das Basislager für drei Tage in einem kleinen Wald am Rande der Caldera auf.

Foto: Michael Martin
7 / 20

Verlässt man den Wald, fällt der Blick über die Caldera auf die beiden Krater Benbow und Marum, deren Lavaseen den aus Nebenkratern aufsteigenden Dampf rot leuchten lassen.

Foto: Michael Martin
8 / 20

Der nächtliche Aufstieg zum Marum-Krater führt durch Dampf- und Rauchwolken...

Foto: Michael Martin
9 / 20

...deren Schwefeldioxid-Konzentration an manchen Stellen Werte annimmt, die eine Gasmaske mit passenden Filtern lebensnotwendig machen.

Foto: Michael Martin
10 / 20

Am frühen Morgen erreicht das Team den Rand des Marum-Kraters und blickt 300 Meter in die Tiefe.

Foto: Michael Martin
11 / 20

Dort brodelt ein Lavasee mit 80 Meter Durchmesser, dessen Lava aus einer Magmakammer in 24 Kilometer Tiefe gespeist wird.

Foto: Michael Martin
12 / 20

Michael Martin fotografiert von der äußersten Kraterkante mit einem Teleobjektiv Details im Lavasee.

Foto: Elly Martin
13 / 20

Konvektion sorgt für einen immerwährenden Kreislauf von Lava. Lavaseen gehören zu den seltensten Naturphänomen weltweit. Es gibt weniger als zehn auf der Erde.

Foto: Michael Martin
14 / 20

Eine längere Belichtungszeit zeigt das ganze Ausmaß des Marum-Kraters, in dem es zuletzt 1953 zu Ausbrüchen gekommen ist.

Foto: Michael Martin
15 / 20

Die einsetzende Morgendämmerung zeigt nun auch die Umgebung des Marum-Kraters, dessen höchste Erhebung aus mythologischen Gründen nicht bestiegen werden darf.

Foto: Michael Martin
16 / 20

Die Fotodrohne nimmt die Sanddünen aus der Luft auf, die von der Caldera zu den beiden Kratern Benbow und Marum reichen.

Foto: Michael Martin
17 / 20

Am nächsten Tag bricht das Team zum Benbow-Krater auf. Um den Rückweg nachts oder bei schlechter Sicht wiederzufinden, zieht James einen drei Kilometer langen Strich in den schwarzen Sand.

Foto: Michael Martin
18 / 20

Mit einer Fotodrohne gelingt Michael Martin ein Blick in den Benbow-Krater, in dem ebenfalls ein Lavasee liegt.

Foto: Michael Martin
19 / 20

Dieser ist nur 150 Meter vom Kraterrand entfernt. Der Blick fällt schräg auf den Lavasee, sodass die Lava plastischer wirkt. Ab und zu brechen Teile des Kraterrands ab und stürzen in heiße Masse, wo sie sofort aufgeschmolzen werden.

Foto: Michael Martin
20 / 20

Am späten Abend klettert das Team am Seil aus dem Krater und marschiert ins Basislager.

Foto: Michael Martin
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?