Velomobile: Radeln in der Kabine - DER SPIEGEL
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Velomobile Radeln in der Kabine

Aufrecht auf einem Fahrrad sitzen war gestern, sagen Velomobilfans. Sie steigen in ihre muskelgetriebenen Kabinenroller und hoffen, dass keine rote Ampel ihren Weg kreuzt. Denn Anfahren ist das Anstrengendste.
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Go-One Evolutiion: 5500 Euro kostet das Velomobil, das für den täglichen Einsatz konzipiert ist. Über eine Öffnung vorn an der Spitze wird die geschlossene Kabine belüftet.

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Sam Whittingham mit Extrem-Bike Varna Tempest: Der Kanadier fährt ebenfalls im Liegen, allerdings vorwärts.

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Stundenrekord: Auf einer Teststrecke in den USA absolvierte Whittingham in 60 Minuten über 90 Kilometer.

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Jubelnder Rekordjäger: Mit Varna Tempest erreichte Whittingham eine Geschwindigkeit von 133 km/h auf ebener Strecke.

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Straße bei Battle Mountain (Nevada): In 1400 Metern Höhe treffen sich die Extrem-Biker jedes Jahr im September zur Battle Mountain World Human Powered Speed Challenge, um neue Rekorde aufzustellen.

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Velomobil Alleweder: Die Dreiräder erinnern an die legendären Mercedes Silberpfeile aus den dreißiger Jahren.

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Genietete Karosserie: Entwickelt wurde das Alleweder schon vor über 20 Jahren in Holland. Wer Geld sparen will, kauft sich einen Bausatz und montiert selbst. Kostenpunkt: weniger als 3000 Euro

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Oben mit: Fürs Alleweder gibt es auch einen Regenschutz.

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Marke Eigenbau: Daniel Habegger hat sein Alleweder zu einen Zweisitzer umgerüstet. So kann er seine Tochter mitnehmen. Sie sitzt auf einer Auto-Babyschale.

Foto: Daniel Habegger
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Gelber Flitzer: Den Klassiker Alleweder aus Holland gibt es auch mit einer Kunststoffkarosserie.

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Modell Alleweder 6: Die Firma Akkurad rüstet Velomobile mit Elektroantrieben aus, damit das Anfahren und Erklimmen von Bergen leichter fällt.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?