Venedig: Hochwasser geht, Schäden bleiben - DER SPIEGEL
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Venedig Hochwasser geht, Schäden bleiben

Nach drei Hochwasserwellen hebt Venedig sich wieder aus den Fluten. Die Bürger sind wütend, verängstigt und verzweifelt. Die Lagunenstadt sei dabei, sich sein Unterwassergrab selbst zu schaufeln, sagen sie.
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Überschwemmter Markusplatz (Sonntag): Venedig wurde dreimal innerhalb einer Woche überflutet. Am vergangenen Dienstag erreichte der 50-Jahres-Rekordpegel die Höhe von 1,87 Metern.

Foto: Claudio Furlan/ LaPresse/ ZUMA Press/ DPA
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Manche Touristen reisten extra wegen des Hochwassers an - die Venezianer dagegen sind erschöpft nach dem Daueralarm, vom Wasserpumpen, vom Wischen, vom Saubermachen - und von der Sorge um die Existenz.

Foto: MABA/ action press
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Valeria Asquini während der Flut in ihrer Erdgeschosswohnung: Die 88-Jährige wurde von einem Freund von dem schwimmenden Sofa gerettet.

Foto: Mazzi P.
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Das Hochwasser überflutete Läden, Hotels und Museen. Nach dem Rückzug des Hochwasser türmte sich auf den Straßen und Brücken der Stadt der Müll.

Foto: Elisa Lingria/XinHua/dpa
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Putzen nach der Flut: Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro hatte am Sonntag rasche Entschädigungen für die Bewohner und Geschäftsleute der Stadt angekündigt.

Foto: Andrea Merola/ANSA/dpa
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Kiosk mit Hochwasserangebot: Zu kaufen gibt es Gummistiefel und dünne, knallfarbene Einweg-Überzieher. Später waberten die kniehohen Plastikschläuche im Wasser über Brücken und Plätze.

Foto: Franziska Horn
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Am Freitag stand die Stadt zum zweiten Mal unter Wasser - auch in der berühmten Buchhandlung "Acqua Alta" (Hochwasser).

Foto: Emiliano Crespi/ANSA/AP/dpa
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Im Konservatorium wurden Musikinstrumente auf einer aus Musikbüchern gebauten Empore platziert, um sie vor Wasser zu schützen.

Foto: Luca Bruno/AP/dpa
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Museum Accademia: Direktor Giulio Manieri Elia weist auf das Niveau hin, das das Wasser am Freitag an der Basis der Gipsskulptur "Paride" von Antonio Canova erreicht hat.

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Im Markusdom beschädigte die Flut Bodenmosaike und einige Marmorsäulen. Vieles würde erst in den kommenden Monaten sichtbar, wenn alles wieder getrocknet sei, sagt der Prokurator.

Foto: Claudio Furlan/LaPresse via ZUMA Press/dpa
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Das Wasser sinkt, und die Schäden werden sichtbar: An der Punta Dogana haben die Wellen Mörtel aus Wänden gebrochen, ganze Steine aus dem dick gemauerten Brüstungsgeländer zum Kanal.

Foto: Franziska Horn
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Das Hochwasser beschädigte auch die Bäume in den Straßen.

Foto: Franziska Horn
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Aufräumen nach dem Hochwasser: Einwohner kippen Wasser aus elektronischen Geräten auf die Straße.

Foto: Luca Bruno/AP/dpa
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Bettmatratzen in den Kanal-Zugängen sollten das steigende Wasser aufhalten oder lenken. Effektiver wäre wohl das geplante Sturmflutsperrwerk Mose gewesen.

Foto: Franziska Horn
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?