Venezuela Der kranke Präsident
Chávez tritt vor die Kameras: Nach wochenlangen Spekulationen machte der venezolanische Präsident seine Krebserkrankung öffentlich. Er sei auf dem Wege der "vollständigen Genesung", betonte er.
Chávez mit Fidel und Raúl Castro: Es war lange ungewöhnlich still um den 56-Jährigen. Medien spekulierten bereits über eine Schönheitsoperation. Doch am 1. Juli erklärte er, er habe sich auf Kuba einer Tumor-Operation unterzogen.
Gespräch im Trainingsanzug: Fidel Castro gilt als Chávez' Vorbild. Castro war selbst 2006 schwer erkrankt und musste sich aus der Politik zurückziehen. Heute kommentiert er vor allem das politische Geschehen in der Welt.
Normalerweise ist der linkspopulistische Chávez in Venezuela omnipräsent: Sein Porträt grüßt von Hauswänden und Postern, er twittert, bloggt und schwatzt im Fernsehen.
Chávez ist seit 1999 im Amt und will in Venezuela seinen "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" weiter mit aller Kraft vorantreiben.
Im vergangenen Jahrzehnt verstaatlichte der linksgerichtete Staatschef bereits Versorgungsunternehmen, wichtige Schlüsselindustrien und Medienbetriebe.
2012 sind Präsidentschaftswahlen in Venezuela, Chávez hatte bislang immer angekündigt, antreten zu wollen.