Venezuela: Militärparade, Proteste, Misstöne - DER SPIEGEL
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Venezuela Militärparade, Proteste, Misstöne

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro erinnert mit einer Militärparade an den toten Comandante Chávez - und verkündet zugleich, er habe die diplomatischen Beziehungen zu Panama abgebrochen. Die dortige Regierung schmiede ein Komplott gegen ihn.
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Aufstand in den Straßen von Caracas: Seit Mitte Feburar starben bereits 20 Menschen.

Foto: John Moore/ Getty Images
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Venezuelas linker Präsident Nicolás Maduro hat den sofortigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Panama verkündet. Hintergrund ist eine Initiative Panamas für eine Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zur aktuellen Situation in Venezuela. Maduro wirft Panama eine Verschwörung gegen sein Land vor.

Foto: JORGE SILVA/ REUTERS
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Venezuela wird seit Wochen von massiven Protesten erschüttert. 18 Menschen kamen ums Leben kamen. Auch am Mittwoch gab es wieder heftige Proteste.

Foto: TOMAS BRAVO/ REUTERS
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Die Opposition hatte aus Anlass einer Militärparade zu Ehren des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez zu neuen Protesten aufgerufen. Im Ostteil der Hauptstadt errichteten Regierungsgegner Barrikaden, um den Verkehr zu stoppen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Nach Berichten lokaler Medien fuhren gepanzerte Fahrzeuge vor.

Foto: JUAN BARRETO/ AFP
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Zugleich erinnerte die Regierung mit einer Militärparade an den verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez. Aus einer offenen Limousine winkten Maduro und seine Frau Cilia Flores der Menschenmenge zu, hinter ihnen fuhren Panzer, über ihnen kreisten Kampfhubschrauber.

Foto: Miguel Gutierrez/ dpa
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Venezolanische Soldaten und Soldatinnen marschierten in Caracas auf. Über 10.000 "sozialistische Kämpfer, Revolutionäre, Anti-Imperialisten" nahmen an der Parade teil, wie ein Armeesprecher mitteilte.

Foto: Carlos Garcia Rawlins/ REUTERS
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Hugo Chávez starb am 5. März 2013. Er regierte Venezuela 14 Jahre lang. Chávez war international umstritten - doch gerade weniger wohlhabende Menschen im Land liebten ihn, weil er ihnen mit Armenprogrammen half und den Lebensstandard hob.

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