Venezuela Unsterblicher Chávez
Venezuelas Interimspräsident Nicolás Maduro vor einem Porträt von Hugo Chávez. Der Kandidat der Linken versucht sich mit der Aura des toten Staatschefs zu schmücken: "Ich bin Chávez' Sohn".
Bei einer Wahlveranstaltung in der Stadt Catia la Mar reckte Maduro denn auch ein Bildnis des Caudillo in die Höhe.
Maduro stellt seinen Anhängern (hier bei einem Termin in der Stadt Coro) sogar "die Revolution der Wiederauferstehung unseres Comandantes" in Aussicht.
Maduros Gegenkandidat ist Henrique Capriles Radonski. Er wirft dem Interimspräsidenten vor, den Wahlkampf in Venezeula zu manipulieren.
Capriles Radonski wird aus dem Regierungslager hart attackiert: Maduro beschimpfte die Anhänger des Oppositionskandidaten als "Kinder Hitlers".
Kalte Dusche: In den Umfragen liegt Capriles Radonski abgeschlagen hinter Maduro.
Maduro wirft der Opposition auch vor, die häufigen Stromausfälle seien das Werk von Saboteuren aus ihren Reihen.
Ein junger Anhänger Maduros: Wenige Tage vor der Wahl beschloss die Regierung eine Anhebung des Mindestlohns.
Capriles Radonski kündigte daraufhin an, auch er werde nach einem Wahlsieg die Mindestlöhne anheben.
Schräger Vogel: Vor seinen Wählern verbreitet Maduro Verschwörungstherorien und mystische Andeutungen.
Bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Hauptstadt Caracas versuchte er sich publikumswirksam auch als Trommler.