Ver.di-Proteste Gesichter des Streiks
Kindergärtner, Krankenpfleger, Müllmänner - die Gewerkschaft Ver.di ruft zum Streik im öffentlichen Dienst auf: In Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen und im Saarland ...
... legten heute Tausende die Arbeit nieder. Bislang sind vor allem Krankenhäuser vom Ausstand betroffen. Zwischen dem 14. und 22. Februar sind Warnstreiks angekündigt.
Forderung nach Lohnerhöhung: Ver.di verlangt für 1,3 Millionen Beschäftigte - darunter rund 160.000 beim Bund und 1,15 Millionen bei den Kommunen - acht Prozent mehr Gehalt.
"Nur" ein Warnstreik: Ver.di möchte in der nächsten Woche erst richtig loslegen.
Gut organisierter Protest: Die Arbeitgeber werfen Ver.di vor, die Warnstreiks schon in der vergangenen Woche während der laufenden Verhandlungen "nach Drehbuch" vorbereitet zu haben.
Bitte um Verständnis: Die Streikenden hoffen bei der Bevölkerung auf Zustimmung zu ihren Forderungen.
Deutschlandweiter Protest: Die Warnstreiks finden in mehreren Bundesländern statt, vor allem im Süden und Westen. In der nächsten Woche ist auch Ostdeutschland dran.
Mehr in der Tasche: Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten fünf Prozent - allerdigs bei gleichzeitiger Verlängerung der Arbeitszeit.
Aufschwung für alle: Die Streikenden verlangen nach Jahren der Lohnzurückhaltung einen "fairen Anteil" an der allgemein guten Konjunkturentwicklung.