Verbraucherschützer suchen Mogelpackung des Jahres - DER SPIEGEL
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Verbraucherschutz Das sind die Mogelpackungen des Jahres

Die Verbraucherzentrale Hamburg ruft erneut zur Abstimmung über die "Mogelpackung des Jahres" auf. Damit werden zum sechsten Mal die dreistesten Preiserhöhungen und Verpackungstricksereien gekürt.
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Rama Unser Meisterstück von Upfield: Das neue Streichfett wird im kleineren Becher mit 350 statt 500 Gramm verkauft und ist dadurch bei gleichem Preis bis zu 43 Prozent teurer als andere Aufstriche von Rama. Auch scheint die "hochwertigere Rezeptur" des Streichfetts gar nicht so meisterhaft neu zu sein wie vom Hersteller versprochen.

Foto: Verbraucherzentrale Hamburg
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Milka Darkmilk von Mondelez: Die 2019 eingeführte Schokolade ist nur 85 Gramm schwer, sieht aber aus wie eine Standardtafel mit 100 Gramm. Weil sie nicht weniger kostet, ist die Darkmilk-Variante bis zu 18 Prozent teurer als viele andere Milka-Schokoladen. Die Angabe zur Füllmenge ist gut versteckt auf der Rückseite der Verpackung. Mondelez rechtfertigt die Preiserhöhung mit einer "besonders hohen Qualität" der Schokolade.

Foto: Verbraucherzentrale Hamburg
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Mirácoli von Mars: Beim Nudelgericht ist der Käse aus der Packung verschwunden. Doch damit nicht genug, der Hersteller füllt auch noch einen Klecks Tomatensauce sowie eine Prise Würzmischung weniger ab. Verkauft wird das Produkt aber zum alten Preis. Mars behauptet, dass Konsumenten den Käse häufig nicht genutzt hätten und man daher auf das Tütchen verzichte.

Foto: Verbraucherzentrale Hamburg
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Frosties von Kellogg's: Die Firma hat die Füllmenge seiner Cerealien von 375 auf 330 Gramm reduziert. Bei gleichbleibendem Verkaufspreis entspricht das einer versteckten Preiserhöhung von 14 Prozent. Auch andere Cerealien-Produkte sind davon betroffen. Die Größe der Kartons hat sich nicht verändert, sodass nun noch mehr Luft in den übergroßen Umverpackungen steckt.

Foto: Verbraucherzentrale Hamburg
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Bio Direktsaft Karotte von Hipp: Der Inhalt des Getränks in der Einwegglasflasche schrumpfte von 500 auf 330 Milliliter. Darüber hinaus stieg der Verkaufspreis für das Getränk im Handel zusätzlich an. Unterm Strich führte diese "doppelte Preiserhöhung" zu einem drastischen Preisanstieg von bis zu 115 Prozent. Hersteller Hipp sagt, dass viele Verbraucher die 500-Milliliter-Flasche „als zu groß empfunden“ hätten.

Foto: Verbraucherzentrale Hamburg
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