Verfälschte Daten: Der Streit ums Weltklima - DER SPIEGEL
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Verfälschte Daten Der Streit ums Weltklima

Klimaforscher lügen, es gibt gar keine Erderwärmung - selbsternannte Experten und Lobbyisten streuen immer neue Zweifel am Klimawandel. Sie verfälschen Aussagen des Weltklimarats IPCC und wittern eine Verschwörung weniger Wissenschaftler.
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Braunkohlekraftwerk in Jänschwalde: CO2 schadet dem Klima nicht, behaupten selbsternannte Experten und Lobbyisten.

Foto: DDP
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Grafik des Gesamtverbands Steinkohle: Die Prognosen des Weltklimarats liegen über den tatsächlich gemessenen Temperaturwerten, suggeriert diese Abbildung aus dem Jahresbericht 2008 der Kohle-Lobbyisten. Als Quelle nennt der Verband auch den IPCC.

Foto: GVSt
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Aktuelle Daten: Diese Darstellung von Temperaturmessungen und -prognosen stammt von der Universität Louvain. "Komplett falsch" nennt ein belgischer Forscher die Darstellung in der Grafik des Steinkohleverbands (vorheriges Bild). Der entgegnet, der Vorwurf sei "nicht nachvollziehbar, da die von uns zitierte Datenbasis für jedermann nachprüfbar ist".

Foto: Universität Louvain
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Grafik aus dem IPCC-Bericht von 2007: Auch diese Darstellung lässt sich nicht in Deckung bringen mit der Grafik, die der Gesamtverband Steinkohle verbreitet. Die gemessenen Temperaturen bewegen sich demnach etwa in der Mitte der verschiedenen Prognosen - und nicht am unteren Rand.

Foto: IPCC
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System Erde: Klimawandel-Skeptiker bezweifeln, dass es überhaupt eine Erderwärmung gibt.

Foto: NASA / DDP
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Simulationen des Weltklimarats IPCC: Könnten auch rein natürliche Einflüsse für die in den vergangenen Jahre beobachtete Erwärmung verantwortlich sein? Die schwarzen Linien zeigen die gemessenen mittleren Oberflächentemperaturen. Der blaue Balken ist Resultat einer Simulation, bei der allein natürliche Prozesse berücksichtigt wurden. Der rote Balken kombiniert natürliche und vom Menschen verursachten Einflüsse und spiegelt die tatsächliche Entwicklung besser wider.

Foto: IPCC
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Erwärmungsausblick des IPCC: Drei "Was wäre wenn?"-Szenarien haben die Forscher hier gegenübergestellt. Die Globen zeigen die erwarteten regionalen Klimaveränderungen (Mittelspalte 2020 bis 2029, rechte Spalte 2090 bis 2099). Im Szenario B1 wird die Nutzung klimaschonender Technologien betont. Szenario A1B steht hingegen für weiter starken CO2-Ausstoß. A2 steht für eine langfristig besonders erwärmungsträchtige Entwicklung.

Foto: IPCC
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