Vergangenheitsbewältigung - DER SPIEGEL
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Vergangenheitsbewältigung Mielkes schweres Erbe

Die Veröffentlichung eines Stasi-Schießbefehls an der DDR-Grenze brachte die Birthler-Behörde im August 2007 in Bedrängnis. Die Anordnung war ihr bereits seit 1993 bekannt - doch erst jetzt hat sie ihn als neuen Fund präsentiert. Die Geschichte der DDR-Aufarbeitung ist noch lange nicht fertig geschrieben.
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Gedenken an die Mauer: Am Potsdamer Platz steht ein Segment der Berliner Mauer.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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DDR-Museum in Berlin : Ein Tourist geht im Juli 2006 am Schriftzug des neu eröffneten privaten DDR-Museums der Alltagskultur in Berlin vorbei. Die Ausstellung will alle wichtigen Themen des DDR-Alltags vom Kindergarten über Freizeit bis zu Grenzanlagen und der Bespitzelung durch die Stasi erfassen.

Foto: DPA
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Mauer am Potsdamer Platz: Ein Teil der Berliner Mauer im August 1962 am Potsdamer Platz in Berlin. In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 gab Walter Ulbricht als SED-Parteiführer und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin. Am Morgen des 13. August begannen bewaffnete Grenzpolizisten mitten in Berlin Stacheldrahtverhaue zu ziehen.

Foto: dapd
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Strand an der Berliner Mauer: Berlinerinnen geniessen im August 2003 ein Sonnenbad in der Strandbar "Oststrand" an der Berliner Mauer. Diese wurde vor 42 Jahren am 13. August 1961 errichtet und trennte Ost-Berlin und West-Berlin voneinander. An der Mauer haben Künstler ihre Werke als "Eastside Gallery" verewigt.

Foto: AP
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Blick in den Westen: Zwei Grenzsoldaten helfen im November 1989 einem Kind von der Ostseite auf die Berliner Mauer um ihm einen Blick in den Westen zu ermöglichen.

Foto: DDP
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Maueropfer Fechter: DDR-Grenzposten tragen im August 1962 in Berlin den leblosen Körper von Peter Fechter weg, nachdem er zuvor bei einem Fluchtversuch von DDR-Volkspolizisten niedergeschossen worden war. In den Stasi-Unterlagen ist im August 2007 ein bedingungsloser Schießbefehl gegen DDR-Flüchtlinge entdeckt worden. Allerdings war der Befehl bereits 1993 bekannt. Er fordere zum rücksichtslosen Gebrauch der Schusswaffe ohne Vorwarnung an der Grenze auf - auch gegen Frauen und Kinder, sagte Behördensprecher Schulze.

Foto: DPA
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Joachim Gauck und Marianne Birthler: Marianne Birthler, die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen und ihr Vorgänger Joachim Gauck, während einer Bundestagsdebatte in Berlin im September 2000.

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Gedenkkreuze für die Mauertoten: Touristen betrachten die Gedenkkreuze für die an der Berliner Mauer getöteten Flüchtlinge an der Spree beim Reichstag in Berlin im August 2007. Zum Gedenken an die DDR gehört auch die Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit.

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Historiker Hubertus Knabe: Der Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und Autor dieses Artikels Hubertus Knabe. Der Historiker beschäftigt sich schon lange mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte.

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Blick durch die Mauer auf Grenzpolizisten: Schießbefehl aufgehoben!

Foto: Lutz Luedolph
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?