Vergessene Orte Atombombe im Gully
Sprengstofflager im Wald: In solchen Pioniersperrmunitionshäusern wurden maximal fünf Tonnen hochexplosiven TNTs gelagert, etwa für Brückensprengungen. Dieses befindet sich in der Nähe von Lauenburg/Elbe.
Behelfsflugplatz auf der Autobahn: Bei einem Manöver landet im Frühjahr 1984 eine Transportmaschine vom Typ C-130 Hercules auf der Autobahn A 29 bei Ahlhorn.
Not-Fliegerhorst auf der Autobahn: Bei Tarp in Schleswig-Holstein ist die A7 auf einer Strecke von mehreren Kilometern zu einem Ausweichlandeplatz gebaut - klar erkennbar an dem betonierten Mittelstreifen, der schnurgeraden Streckenführung und den seltsam gestalteten Rastplätzen. Ganz in der Nähe befindet sich der Fliegerhorst Schleswig-Jagel der Luftwaffe.
Das Geheimnis des Gullydeckels: Sprengschacht an einem kleinen Fähranleger am Elbe-Lübeck-Kanal.
"Wallmeister" bei der Arbeit: Ein Trupp sogenannter Wallmeister bei der Wartung einer SPrengfalle an der Landstrasse bei Geislingen an der Steige, Ende 1990er Jahre
Öffnen des Sprengschachts: Ein Wallmeistertrupp hat den als Gully getarnten Deckel eines Sprengschachts zu Wartungszwecken entfernt. Die Aufnahme entstand Ende der 1990er Jahre auf einer Landstrasse bei Geislingen an der Steige.
Bombe im Gully: Sprengschacht für die Aufnahme der Sprengladungen mit eingehängten Ladestangen. Fotografiert auf einer Landstrasse bei Geislingen an der Steige Ende 1990er Jahre.
Einfahrt zum Elbtunnel: Über den Blendschutz-Lamellen an der südliche Ein- und Ausfahrt des Hamburger Elbtunnels in Waltershof sind schwere Betonklötze zu erkennen. Im "Verteidigungsfall" sollten die Streben gesprengt werden und die Betonsperren auf die Fahrbahn fallen, um den Elbtunnel unpassierbar zu machen.
Betonfallsperre am Elbtunnel: Für den Ernstfall vorbereitete Sperre aus Betonelementen an der Südeinfahrt zum Hamburger Elbtunnel.
Stahltür für den Ernstfall: Sprengröhre unter einer Strasse in Hessen.
Brücken flachlegen: Sprengschacht auf einem Übergang über den Elbe-Seiten-Kanal bei Bad Bevensen - im Ernstfall wäre Sie von "Wallmeistern" der Bundeswehr gesprengt worden, um einen russischen Vormarsch zu verzögern.
Im Ernstfall zünden: "Froschklappen" an der Straßenböschung für die Zündung der Ladungen Landstrasse bei Geislingen an der Steige Ende 1990er Jahre.
Sprengstofflager: Munitionslagerhäuser eines Depots bei Verden/Aller, 15.4.2007