Vergessene Orte - DER SPIEGEL
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Ein Landhaus am Bogensee Junge Schauspielerinnen und große Reden

Hier traf Joseph Goebbels seine Geliebte und schrieb Hassreden für Hitler: 1936 schenkte die Stadt Berlin dem NS-Propagandachef ein Landhaus am Bogensee. Zu DDR-Zeiten diente es als FDJ-Hochschule, seit 1990 fällt das Gelände in einen immer tieferen Dornröschenschlaf.
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Die Front des "Waldhof am Bogensee": Das Foto zeigt den Haupteingang des dreiflügeligen, eingeschossigen Privatwohnhauses von Joseph Goebbels. Hinter dem Haus liegt der Bogensee. Der Zugang zum See ist seit Kriegsende zugewachsen; zudem verlandet der See seit Jahren.

Foto: Julien Reitzenstein
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Idylle und Technik auf dem Lande: Das Foto zeigt die Terrasse von Goebbels' Landhaus am Bogensee. Im vorspringenden Gebäudeteil, der Seeseite der Halle, sind die großen Panoramafenster zu erkennen, die vollständig im Boden versenkbar sind. In der Literatur wird beschrieben, dass diese Technik nur beim Panoramafenster des Berghofes und bei Görings Landsitz in Carinhall eingesetzt worden sei.

Foto: Julien Reitzenstein
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NS-Propagandaminister Goebbels: Joseph Goebbels, aufgenommen in den dreißiger Jahren. Schon 1926 hatte Hitler seinen Adlatus zu "Gauleiter" von Berlin ernannt. Zehn Jahre später schenkte die Stadt dem inzwischen als "Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda" zu einem der mächtigsten Männer Deutschlands aufgestiegenen Goebbels ein Landdomzil am Bogensee nordöstlich von Berlin.

Foto: AP
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Goebbels im Strandkorb: Joseph Goebbels entspannt in Heiligendamm an der Ostsee. dem Gauleiter von Groß-Berlin war es in der Stadt zum Arbeiten häufig zu hektisch, weshalb er sich besonders über ein Geschenk der Stadt zu seinem 39. Geburtstag 1936 freute - ein Landhaus am Bogensee. "Ein Idyll der Einsamkeit", schrieb Goebbels am 3. November 1936 in sein Tagebuch. "Es ist so still und verlassen hier. Man kann denken, arbeiten, in Ruhe lesen, keine Telephonanrufe und Briefe, ganz sich selbst überlassen."

Foto: SPIEGEL TV
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Familie Goebbels: Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels (1897-1945) mit seiner Frau Magda und den gemeinsamen Kindern Helga, Hildegard, Helmut, Hedwig, Holdine, Heidrun sowie Harald Quandt (in Uniform), Magda Goebbels' Sohn aus erster Ehe. Seine Familie war ein weiterer Grund, warum Goebbels sich so gern in sein landhaus am Bogensee zurückzog - hier konnte er sich ungestört seinen Liebschaften, meist junge Schauspielerinnen, zuwenden.

Foto: Getty Images
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Bogensee im Winter 2006: Der ehemalige Landsitz von Joseph Goebbels, Hitlers Propagandaminister und NSDAP-Gauleiter von Berlin, am Bogensee.

Foto: Holger Kühne/(C) Caplio G4 wide User
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Bogensee: Ex-Landsitz von Goebbels im Winter

Foto: Holger Kühne
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Portal: Ex-Landsitz von Joseph Goebbels, NS-Propagandaminister und "Gauleiter" von Berlin, am Bogensee bei Lanke.

Foto: Holger Kühne
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Eingang: Eingangsbereich des ehemaligen Landsitzes von Joseph Goebbels, NS-Propagandaminister und "Gauleiter" von Berlin, gelegen am Bogensee zwischen Wandlitz und Lanke.

Foto: Holger Kühne
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Bogensee: Auf dem Gelände von Joseph Goebbels ehemaligem Landsitz am Bogensee bei Berlin

Foto: Holger Kühne
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FDJ-Hochschule: Die ehemalige FDJ-Hochschule neben dem früheren Landsitz von NS-Propagandaminster Joseph Goebbels am Bogensee.

Foto: Holger Kühne
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Bogensee im Winter: Der frühere Landsitz von Joseph Goebbels am Bogensee im Schnee.

Foto: Holger Kühne
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Kaderschmiede: Gebäude der früheren FDJ-Hochschule am Bogensee, neben dem Ex-Landsitz von NS-Propagandaminister Jospeh Goebbels gelegen.

Foto: Holger Kühne
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Entree: Der Eingang zu früheren FDJ-Hochschule neben dem einstigen Goebbels-Landsitz am Bogensee.

Foto: Holger Kühne
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Hochherrschaftlich: Freitreppe und Portal der einstigen FDJ-Hochschule, die am Bogensee neben dem früheren Landhaus von NS-Propgandaminister Jospeh Goebbels liegt.

Foto: Holger Kühne
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Im Grünen: Blick auf das Gebäude der früheren FDJ-Hochschule am Bogensee. daneben liegt der ehemalige Landsitz von Joseph Goebbels, NS-Propagandaminister und NSDAP-"Gauleiter" von Berlin.

Foto: Holger Kühne
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FDJ-Schule: In diesem Gebäude befand sich zu DDR-Zeiten eine Hochschule der SED-Jugendorganisation FDJ - daneben hatte einst NS-Propagandachef Joseph Goebbels seinen Landsitz.

Foto: Holger Kühne
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Imposant: Die Freitreppe zum Eingang der ehemaligen FDJ-Hochschule am Bogensee wächst langsam zu.

Foto: Holger Kühne
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Flügelbau: Ein Flügel des imposanten Gebäudes am Bogensee bei Berlin, in dem sich zur DDR-Zeiten die Hochschule der "Freien Deutschen Jugend", der Nachwuchsorganisation der SED, befand. Nebenan hatte während der Nazizeit NS-Popagandaminister Joseph Goebbels seinen Landsitz.

Foto: Holger Kühne
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Winterstimmung: Ansicht der ehemaligen FDJ-Hochschule am Bogensee aus der Ferne.

Foto: Holger Kühne
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Gute Aussicht: Nahaufnahme des früheren Goebbels-Landsitzes am Botgensee. Die Panoramascheiben des Baus waren im Boden versenkbar.

Foto: Holger Kühne
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Eingangshalle: Innenansicht des ehemaligen Landsitzes des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels mit Kassettendecke und gefließter Halle.

Foto: Holger Kühne
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