Verkehr: Blühende Autobahnen - DER SPIEGEL
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Verkehr Blühende Autobahnen

Betonfraß auf Autobahnen: Durch eine falsche Betonmischung bilden sich auf zahlreichen Fernstraßen bis zu vier Zentimeter hohe Buckel. Die Ausbesserung wird mehrere Millionen Euro kosten - begleichen muss die Rechnung der Steuerzahler, denn die Baufirmen sind fein raus.
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Betonkrebs: Auf der A14 zwischen Leipzig und Dresden müssen Bauarbeiter ein Teilstück ausbessern. Der Beton wurde durch eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion stark beschädigt.

Foto: Hendrik Schmidt/ dpa
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Teure Reaktion: Die Beseitigung der Schäden auf der A14 kosten mehr als 100.000 Euro pro Kilometer. Die Kosten trägt der Steuerzahler. Das ist doppelt ärgerlich, denn ...

Foto: Hendrik Schmidt/ dpa
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... das Phänomen des Betonkrebs ist schon länger bekannt. Bereits in der siebziger Jahren hatte etwa die damalige DDR ähnliche Probleme. Damals mussten zehntausende Gleisschwellen der Reichsbahn ersetzt werden.

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Auch auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen gibt es Probleme. Dort wird zur Zeit die Asphaltdecke erneuert. Auch auf dieser Autobahn kommt in der neuen Fahrbahn zu Beschädigungen - im Bild ein Teilstück bei Oyten im Kreis Rothenburg-Wümme.

Foto: Ingo Wagner/ picture alliance / dpa
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Doppelte Belastung: Nicht nur die Kosten für die Arbeiten belasten die Steuerzahler, sondern auch die Staus - zumindest die Autofahrer, die sich durch die engen Baustellen quälen müssen.

Foto: DDP
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Falsche Baustoffe: Die vor kurzem aufgetretenen Schlaglochschäden beim privat finanzierten A1-Ausbau sind auf Materialschäden zurückzuführen. Der Autobahn-Ausbau kostet rund 650 Millionen Euro.

Foto: Ingo Wagner/ picture alliance / dpa
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