Verkehr in Wien - DER SPIEGEL
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Verkehr in Wien Es geht auch ohne Auto

Kaum eine Stadt experimentiert so konsequent mit neuen Mobilitätskonzepten wie Wien. Dabei wird Autofahren nicht, wie sonst oft, bestraft - es gibt einfach attraktivere Angebote.
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Wien verfolgt wie kaum eine andere europäische Stadt das Ziel, den städtischen Raum für die Bewohner wieder attraktiver zu machen.

Foto: ZOOMVP.AT
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Wichtiger Baustein der Wiener Verkehrspolitik ist der öffentliche Nachverkehr: Mit der Jahreskarte zum symbolischen Preis von 365 Euro hat die Stadt die Attraktivität des Angebotes drastisch erhöht.

Foto: viennaslide/ imago images
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Wie wichtig eine gute Anbindung an die "Öffis", wie sie auch in Wien genannt werden ist, hat die Stadt früh erkannt. Noch bevor der neue Stadtteil ...

Foto: Johannes Zinner/ Wiener Linien
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…... Seestadt Aspern auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Aspern im 22. Bezirk aus dem Boden gestampft wurde, verlängerte die Stadt eine U-Bahn Linie dorthin. Damals...

Foto: Christian Jobst
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... führte die Linie buchstäblich ins Nirgendwo. Heute aber sorgt die Anbindung dafür, dass die Seestadt eine attraktive Adresse ist - und die meisten Pendler ihr Auto stehen lassen.

Foto: Zechner & Zechner ZT
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In dem neuen Stadtteil Seestadt Aspern wird auch mit autonom fahrenden Bussen experimentiert.

Foto: Manfred Helmer / Wiener Linien
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Rund 822.000 Menschen besitzen inzwischen eine Jahreskarte der Wiener Linien, Tendenz steigend. Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr der Stadt macht 38 Prozent aus.

Foto: WLB
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Im Jahr 2018 ließ die Wiener Verwaltung zu, dass asiatische Firmen die Stadt mit Leihfahrrädern fluteten. Das ging schief: An vielen Ecken türmten sich Fahrradleichen, am Ende blieb die Stadt auf Entsorgungskosten von einer Million Euro sitzen. Die beiden Radverleiher, O-Bike und Ofo, sind inzwischen aus Wien verschwunden. Dafür funktioniert das städtische Citybike, ein Radverleih mit mehr als 120 Stationen, gut.

Foto: CHROMORANGE/ imago images
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Viel Platz für Fußgänger: So wird Wien attraktiv.

Foto: Christian Fürthner/ PID
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In diesem Jahr sind E-Scooter der Renner. Sechs Firmen bieten die Flitzer an, insgesamt 7000 dieser Roller sind in Wien registriert. Wieder will Wien pragmatisch vorgehen: Man schaue sich das noch bis Herbst an, bewerte dann die Situation und werde dann Regeln aufstellen, heißt es in der Verwaltung.

Foto: SKATA/ imago images
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