Verkehrserziehung: Jugend lenkt - DER SPIEGEL
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Verkehrserziehung Jugend lenkt

Führerschein mit 17? René, Anne und Sabrina, alle 14, zucken nur mit den Schultern. Beim Mercedes-Projekt Road Sense durften sie nämlich schon ans Steuer. Die Idee dahinter: Jugendliche sollen die Risiken des Autofahrens kennenlernen - um kompetente Beifahrer zu sein.
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Verkehrsprojekt Road Sense: In diesem Sommer startete das Projekt Road Sense in Stuttgart, das der Autohersteller Mercedes gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände ausgearbeitet hat. Ziel ist es, Jugendliche auf potenzielle Gefahren des Autofahrens aufmerksam zu machen, damit sie kundige und kritische Beifahrer sein können.

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Selbst am Steuer: Die Jugendlichen dürfen beim Projekt Road Sense auf einem abgesperrten Parcours auch einmal selbst ans Steuer, um kritische Situationen buchstäblich zu erfahren.

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Wie breit ist ein Auto: Bei dem Projekt geht es darum, ein Gefühl für das Risikopotenzial beim Autofahren zu bekommen. Nur dann, so das Argument der beteiligten Fahrlehrer, könnten die Jugendlichen zu mündigen Beifahrern erzogen werden.

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Ausweitung geplant: Nach dem Modellversuch, der in diesem Sommer in Stuttgart stattfand, ist ein Angebot von Road Sense in weiteren Städten in Deutschland geplant.

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Richtiges Verhalten erlernen: Diskutiert werden bei Road Sense Fragen zum Thema Schwarzfahren, zum Gruppendruck und zum richtigen Verhalten, wenn ein Jugendlicher erkennt, dass der Autofahrer, mit dem er unterwegs ist, riskant oder zu schnell fährt.

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Testfahrt mit Aha-Erlebnis: Nach einer Notbremsung, so berichten die Fahrlehrer, würden auch die sonst scheinbar obercoolen Teenager höchst erschrocken aus dem Auto steigen.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?