Verkehrszeichen: Kampf ums Schild - DER SPIEGEL
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Verkehrszeichen Kampf ums Schild

Der Plan von Verkehrsminister Tiefensee, der 22 Verkehrsschilder beseitigen will, wird vielerorts begrüßt. Doch kaum kommen konkrete Vorschläge, ist die schöne Einigkeit dahin.
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Als tatsächlich entbehrlich gelten Hinweisschilder, die auf die jeweilige Jahreszeit aufmerksam machen sollen. Hauptargument: Die gelten doch höchstens drei Monate lang! Vorschläge, die Schilder im Einklang mit den Jahreszeiten auszutauschen, lehnt Tiefensee ab: "Zu teuer!"

Foto: SPAM (Foto: DPA)
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Mit überwältigender Mehrheit wird dieses Verkehrszeichen abgelehnt: Wozu Schilder aufstellen, auf denen gar nichts draufsteht?

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Das Mindeste, da sind sich fast alle Verkehrsteilnehmer einig, wäre ein Hinweis darauf, dass an dieser Stelle zwar nicht jetzt, aber doch demnächst ganz konkret gewarnt wird.

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Ungleich mehr Sicherheit bieten natürlich gezielte Verhaltensmaßregeln.

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Nicht immer muss nach Ansicht des Verkehrsministers ein störendes oder zweideutiges Schild entfernt werden. In diesem Fall reichte es, Herrn Scharping um wenige Meter zu versetzen.

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Die Beiseitigung der als überflüssig ausgemachten Verkehrszeichen ist auch eine Kostenfrage. Diese - zum Beispiel in vielen Seen Mecklenburg-Vorpommerns anzutreffenden - Verbotsschilder sollen darum vorerst stehen bleiben.

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Oft ist es gar nicht das Schild selbst, sondern lediglich sein genauer Aufenthaltsort, der eine Demontage ratsam erscheinen lässt. So sollen diese Zeichen möglicherweise demnächst aus dem Taunus verschwinden.

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Gegner einer überzogenen Ausdünnung der Verkehrsschilder machen einen interessanten Vorschlag: Wenn schon weniger Warn- und Hinweisschilder an den Straßen, dann sollte auf die verbeibenden wenigstens angemessen aufmerksam gemacht werden.

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