Vernichtungslager Belzec Gras auf dem Grauen
Gedenkstätte bei Belzec: An der Stelle, wo einst das deutsche Vernichtungslager Belzec stand, wurde 2004 ein gewaltiges Monument errichtet. Es soll an die Verbrechen erinnern, die im "Dritten Reich" hier begangen wurden: Rund eine halbe Million Juden wurden in dem Lager nahe Lublin im Osten Polens ermordet.
Vergraben der Leichen: Tote nach einer Massenerschießung 1942 im Vernichtungslager Belzec. Die Nationalsozialisten ließen sie später wieder ausgraben und verbrennen - um die Spuren ihrer Verbrechen zu beseitigen.
Namen in Stein gemeißelt: Wo jahrzehntelang nur planierte Erde zu sehen war, wurde 2004 eine Gedenkstätte errichtet, die die Topografie des Arbeits- und späteren Vernichtungslagers Belzec verdeutlichen soll - hier zündet ein Israeli an dem Monument eine Kerze an
Bedrückende Enge: Die KZ-Häftlinge nannten diesen mit Stacheldraht gesicherten Weg "Schlauch". Er führte direkt in die Gaskammern.
Jüdisches Symbol der Erinnerung: Mit Tausenden Steinen ist das riesige Areal des Vernichtungslagers Belzec bedeckt. Sie liegen dort, wo sich einst die Massengräber der ermordeten Juden befanden.
Eingangstor von Belzec: 1941 war mit dem Bau des deutschen Vernichtungslagers im polnischen Belzec begonnen worden. Am 17. März 1942 kamen in dem KZ die ersten Juden aus dem Ghetto Lublin an.
Ausstellung: Zu der Gedenkstätte in Belzec gehört ein kleines Museum, das die Geschichte des Vernichtungslagers aufzeigt
Lageraufseher: Aufgenommen 1942 im deutschen Vernichtungslager Belzec im besetzten Polen
Nowy Sacz: Das Ghetto wurde im Juli und August 1942 von den Nationalsozialisten geräumt, die Bewohner wurden ins Vernichtungslager Belzec deportiert. Am 28. August 1942 fand der letzte Transport statt. Insgesamt wurden von Nowy Sacz aus 15.000 bis 25.000 Juden in den Tod geschickt.