"verpiss dich gewiss" (Bilder) - DER SPIEGEL
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"verpiss dich gewiss" Eine ganz arme Wurst

Die Essener Autorentage eröffnen mit "verpiss dich gewiss", einem Stück, das perfekt passt in die Zeit der Lebensmittelskandale. Der preisgekrönte Nachwuchsautor ist 62 Jahre alt - und kennt sich aus mit dem kapitalistischen Kampf ums Dasein.
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"Verpiss dich gewiss" von Hartmut Musewald: Godehard war arbeitslos und Leiharbeiter, nun hat er endlich geschafft, woran er schon nicht mehr zu glauben wagte: Herbert hat ihn auf einem seiner Wurstbratwagen fest angestellt.

Foto: Thilo Beu
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Dort verdient Godehard gutes Geld, und vorbei ist auch die traurige Zeit permanenten sexuellen Notstands: Ilse, weder hübsch noch besonders helle, doch anhänglich und nie abweisend, liebt ausgerechnet ihn.

Foto: Thilo Beu
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Alles ist nahezu perfekt, bis Godehard eines Abends seinen Chef dabei überrascht, wie dieser vergammelte Bratwürste präpariert.

Foto: Thilo Beu
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Das Schauspiel Essen hat Autoren dazu aufgerufen, neue Theaterstücke einzusenden. Im Rahmen der Autorentage “Stück auf!” entschied sich die Jury für Hartmut Musewalds “verpiss dich gewiss”.

Foto: Thilo Beu
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Hartmut Musewald war lange Zeit als Journalist in einer Lokalredaktion und später als Pressefotograf tätig. Parallel zum Freiberuflerdasein begeisterte er sich fürs Schreiben. Vorwiegend verfasste er Prosatexte, später Entwürfe für Theaterstücke sowie Filmfragmente. Es folgten drei Krimis und mehrere Theaterstücke. “verpiss dich gewiss” basiert auf einem von Musewald selbst verfassten Krimi und wurde von ihm eigens für die Autorentage “Stück auf!” für die Bühne adaptiert.

Foto: Diana Küster
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?