Trainer beim VfB Die Erben Armin Vehs
Meistertrainer Armin Veh: Im Mai 2007 lag ihm Stuttgart zu Füßen. Die Folgesaison beendete der VfB auf dem sechsten Rang, im November 2008 folgte schließlich die Trennung. Veh betreute die Stuttgarter 1017 Tage lang - zwei Jahre und neun Monate -, keiner seiner Nachfolger erreichte diese Zeit.
Markus Babbel (November 2008 bis Dezember 2009)
Offiziell fungierte Babbel als VfB-Teamchef, da ihm die nötige Trainerlizenz fehlte. Sein Assistent Rainer Widmayer war damals offizieller Cheftrainer. Babbel wurde Anfang Dezember 2009 beurlaubt.
Christian Gross (Dezember 2009 bis Oktober 2010)
Der Schweizer beerbte Babbel zum Ende der Hinrunde, galt nach den Stationen Grasshopper Zürich, Tottenham Hotspur und FC Basel als große Lösung auf der Trainerposition. Doch es passte nicht, einen Herbst später war allerdings schon wieder Schluss.
Jens Keller (Oktober 2010 bis Dezember 2010)
Der 59-Tage-Trainer: Jens Keller, hier ein Foto aus seiner Zeit beim FC Schalke, gewann von neun Bundesligaspielen mit dem VfB Stuttgart nur zwei. Sein Aus kam damals übrigens ebenfalls nach einer Niederlage bei Hannover 96.
Bruno Labbadia (Dezember 2010 bis August 2013)
Die bislang letzte Lösung, die in Stuttgart einigermaßen langfristig funktionierte: Auf dem Relegationsrang übernahm er den VfB, schaffte den Klassenerhalt und führte den Klub in der Folgesaison auf Rang sechs. Nach einem Fehlstart in die Saison 2013 musste auch er gehen.
Thomas Schneider (August 2013 bis März 2014)
Es sollte nicht die einzige vorzeitige Trennung der Saison sein: Nachfolger Thomas Schneider musste nach nur 23 Pflichtspielen wieder gehen. Der VfB belegte im März Rang 15.
Huub Stevens (März 2014 bis Juni 2014)
Retter Huub, Teil 1: Stevens bewahrte den VfB anschließend vor dem Abstieg. Unter dem Niederländer gewann der VfB zwar auch nur drei der verbleibenden zehn Saisonspiele - das reichte aber, um den direkten Klassenerhalt zu feiern.
Armin Veh (Juli 2014 bis November 2014)
Zurück in die Vergangenheit: Meistertrainer Veh startete in seine zweite Amstszeit mit einem frühen Pokal-Aus und lediglich neun Punkten aus den ersten zwölf Spielen. Dann erklärte er seinen Rücktritt.
Huub Stevens (November 2014 bis Juni 2015)
Retter Huub, Teil 2: Vehs Vorgänger war kurioserweise auch sein Nachfolger. Erneut übernahm Huub Stevens, erneut landete der VfB am Saisonende knapp über dem Strich, erneut trat er im Sommer nach getaner Arbeit zurück.
Alexander Zorniger (Juli 2015 bis November 2015)
Das Zorniger-Experiment dauerte lediglich 13 Bundesligaspiele lang. Nach einem 0:4 gegen Augsburg musste auch er noch in der ersten Saisonhälfte gehen.
Jürgen Kramny (November 2015 bis Juni 2016)
U23-Coach Jürgen Kramny führte den VfB anschließend zunächst in die Nähe der Europapokalplätze, es folgte der spektakuläre Absturz in die zweite Liga.
Jos Luhukay (Juli 2016 bis September 2016)
Er sollte den Neuaufbau leiten, warf aber nach nur 76 Tagen hin: Nach Differenzen mit Sportvorstand Jan Schindelmeiser trat Jos Luhukay zurück.
Olaf Janßen (15. September bis 20. September 2016)
Sechs Tage, zwei Pflichtspiele, zwei Siege. Olaf Janßen galt allerdings von Beginn an nur als Interimslösung.
Hannes Wolf (September 2016 bis Januar 2018)
Nachwuchscoach Hannes Wolf sollte den Klub zurück in die Bundesliga führen. Der erst 35 Jahre alte Wolf hatte zuvor die U19 von Borussia Dortmund betreut - ihm gelang der Wiederaufstieg auf Anhieb.
Tayfun Korkut (Januar 2018 bis Oktober 2018)
Nach dem 20. Spieltag stand der VfB mit 20 Punkten auf Rang 15 der Bundesliga-Tabelle. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz betrug nur drei Zähler. Zu wenig für die Verantwortlichen, die kurz nach dem Rückrundenstart handelten: Sie trennten sich von Wolf und verpflichteten Tayfun Korkut.
Nur ein Sieg aus sieben Spielen: Der VfB trennte sich von Korkut nach einem verpatzten Saisonstart 2018/2019. Sein Nachfolger: Markus Weinzierl. Der Coach war zuletzt mehr als ein Jahr ohne Job. Zuvor trainierte Weinzierl den FC Schalke 04, musste aber nach nur einer Saison gehen.