Stuttgarts Krise Vergebene Chancen, wirkungslose Abwehr
Bittere Pleite für den VfB Stuttgart: Bruno Labbadia verlor mit seinem Team zu Hause 0:3 (0:1) gegen 1899 Hoffenheim.
Takashi Usami traf schon nach fünf Minuten für 1899 und bescherte gemeinsam mit den weiteren Torschützen Joselu (47. Minute) und Fabian Johnson (58.) seinem Team den zweiten Saisonsieg.
Stuttgart hingegen wartet nach dem siebten sieglosen Pflichtspiel hintereinander weiter auf den ersten Bundesliga-Erfolg und steht mit zwei Punkten im Tabellenkeller. "Wir haben das schon mal erlebt, wie schwer es ist, da unten rauszukommen", sagte VfB-Abwehrspieler Serdar Tasci.
Dabei begannen die Gastgeber forsch und hatten - wie durch Christian Genter (Foto) - mehrere gute Möglichkeiten. Doch die vergaben sie und zeigten sich zudem in der Defensive schwach.
Die besseren Chancen hatte Hoffenheim - das diese zudem konsequent nutzte. Für Stuttgart gab es an diesem Abend nicht mehr zu holen als den Spott der eigenen Fans. Die sangen nach 83 Minuten gemeinsam mit den Anhängern der Gäste: "Oh, wie ist das schön."
"Das darf uns nicht passieren. Wir waren nicht in der Verfassung, das Spiel zu gewinnen", sagte Stuttgarts Torwart Sven Ulreich.