Videospielmesse E3: Sonys Wii-Killer? - DER SPIEGEL
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Videospielmesse E3 Sonys Wii-Killer?

Gestern Microsoft, heute Sony: Auch der japanische Elektronikkonzern hat auf der Videospielmesse E3 ein neues Eingabegerät vorgestellt, dass Bewegungen im Raum erfassen soll. Am Vortag hatte der Konkurrent Microsoft ein ähnliches System vorgestellt - beide versuchen offenbar, an den Erfolg von Nintendos Wii anzuknüpfen.
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Prototyp: Der "Motion Controller" soll offenbar Sonys Antwort auf den Erfolg von Nintendos Wii sein. Die leuchtende Kugel am Ende des Gerätes wird von der Konsolen-Kamera Playstation Eye erfasst und soll Bewegungen im Raum mit bislang unerreichter Präzision erfassen können.

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Demonstration: Mit zwei Motion-Controller-Prototypen in den Händen spielt Sony-Präsentator Rick Anton ein Spiel. Marktreif soll die Technik laut Sony Anfang nächsten Jahres sein.

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Pfeil und Bogen: Der Vorführer (oben rechts) simuliert mit den beiden Geräten...

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...das Spannen eines Bogens und dann den Abschuss eines Pfeils.

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Virtuelles Schwert: Sony zufolge könnte das neue Eingabegerät im Spiel virtuell zur Waffe werden - oder aber zum Golf- oder Tennisschläger, zur Taschenlampe oder zur Baseball-Keule.

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PSP Go: Neben dem Prototypen führte Sony eine neue Version seiner Mobilkonsole Playstation Portable vor.

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Kazuo Hirai: Der Chef von Sony Computer Entertainment führt das neue Gerät persönlich vor. Herzstück des Konzepts ist offenbar eine Vernetzungsphilosophie. Die PSP Go soll den direkten Download von Bildern, Videos oder Spielen ermöglichen - über W-Lan oder Bluetooth-Verbindungen.

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PSP Go: Das neue Gerät hat eine Leiste mit Bedienelementen, die sich unten herausschieben lässt und schrumpfte auf diese Weise im zusammengeklappten Zustand auf etwa die Hälfte der Größe des momentan erhältlichen PSP-Modells.

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Nintendo-Pressekonferenz: Konzernchef Satoru Iwata präsentierte den "Vitality Sensor" für die Wii, ein Pulsmessgerät, das in Verbindung mit Fitnessspielen zum Einsatz kommen soll. Die Hardcore-Fangemeinde des Konzerns ist nur mäßig begeistert - sie interessiert sich mehr für Spielkonzepte als für die Erweiterung der Gaming-Zielgruppe.

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