Vintage Computer Festival Vintage Computer Festival
Schweres Gerät: Seine SGI Octane nutzt Besucher Martin Neitzel bis heute zum Programmieren. In der Anleitung heißt es, das Hochheben des Rechners sei ein Zwei-Personen-Job.
Ausgestellter Apple Lisa: Das Gerät aus dem Jahr 1983 war einer der ersten Computer, die über eine Maus und ein Betriebssystem mit einer grafischen Oberfläche verfügten.
Alles, was rechnet: Neben Apple-Computern und C64-Varianten werden alte DDR-Datenstationen ausgestellt. Diese stammen aus dem Thüringer Wald, vermutlich vom Anfang der achtziger Jahre.
Spielpause: Zum 30-jährigen Jubiläum des Commodore 64 wurden verschiedene Varianten des Heimcomputers vorgestellt. Hier spielt jemand "Turrican" auf dem C64C.
Transportfähig: Als "James-Bond-Koffer" bezeichnet Peter Guhl diesen IBM P70 386. Bildschirm und Tastatur lassen sich komfortabel einklappen.
IBM P70 386: Fürs mobile Arbeiten eignet sich der Rechner trotzdem nur bedingt. Er hat keine Batterie und wiegt fast zehn Kilogramm. Das Modell ist aus dem Jahr 1989.
Wolfgang Stief: In einem ehemaligen Flugzeughangar in der Nähe von München sammelt er mit einem Team von Hardwarefans Großrechner der vergangenen Jahrzehnte.
Commodore-Trikot und mehr: Das "Vintage Computer Festival Europa" findet in einer Sporthalle statt. Auf dem Flohmarkt am Eingang werden Ersatzteile, alte Spiele und Schallplatten angeboten.
Oldie: Seit 1983 wird der Epson HX-20 verkauft, ein transportabler Rechner, bei dem sich Daten auf Mikrokassetten speichern lassen. Ein Drucker ist gleich mit eingebaut.
Werbeplakat für den Friden Computyper 5005: So sah vorgestern die Zukunft aus.
Friden Computyper 5005: Ungefähr 40 Kilogramm wiegt das Gerät, das Ende der sechziger Jahre in den Niederlanden gebaut wurde, schätzt der Sammler Martin Käser.
Peter Guhl: Der Schweizer Sammler besitzt nicht nur mehrere Koffercomputer. Er hat sich auch einen eigenen gebastelt, inklusive Fernseherdisplay. Er nennt ihn seinen "Hackerkoffer".
Blick durch die Halle: Rund 50 Aussteller zeigen ihre Computer, dazu finden in einem Nebenraum Vorträge statt, etwa zum Thema "Was ist eigentlich eine Mailbox?"