Visualization Challenge 2008: Sieger und Plazierte - DER SPIEGEL
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Visualization Challenge 2008 Sieger und Plazierte

Algen in Nahaufnahme, die Vibrationen eines Fadens, visualisierte Bibeltexte - oft machen erst Bilder Wissenschaft begreifbar und verständlich. Die US-Stiftung National Science Foundation hat nun die besten Fotos und Illustrationen 2008 vorgestellt - SPIEGEL ONLINE zeigt Sieger und Platzierte.
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"Wald im Glas" - so hat Mario De Stefano von der Zweiten Universität Neapel das Foto genannt, das Kieselalgen zeigt. Platz eins in der Kategorie Foto

Foto: Science
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Lobende Erwähnung: Ein kleiner Motor versetzt einen Baumwollfaden in Schwingungen. Andrew Davidhazy vom Rochester Institute of Technology hielt die Vibrationen mit einer Kamera fest.

Foto: Science
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"Kleine Monster, die die Bestie füttern": Die Aufnahme wirkt geradezu surreal. Sie zeigt die nur 400 Mikrometer großen Saugorgane eines Tintenfischs. Jessica D. Schiffman und Caroline L. Schauer von der Drexel University bekamen dafür eine lobende Erwähnung in der Kategorie Fotografie.

Foto: Science
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Polymer-Sandwich: Auf einer Kombination der Verbindungen Polyethylenglykol und Polydimethylsiloxan wollten Ye Jin Eun und Douglas B. Weibel von der University of Wisconsin-Madison eigentlich Zellproben anbringen. Dies misslang - doch das Ergebnis, eine Verbindung aus zwei Polymeren, gefiel den Forschern so gut, dass sie es fotografierten. Ergebnis: eine lobende Erwähnung im NSF-Wettbewerb

Foto: Science
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Beste Illustration: Lindy Nye bringt mit ihrem Werk "Zoom in den Blutstrom des Menschen" makroskopische und mikroskopische Welt zusammen. Die Künstlerin arbeitet am Exploratorium Visualization Laboratory in San Francisco.

Foto: Science
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Detailaufnahme: Das Bild geht hinunter bis auf die molekulare Ebene.

Foto: Science
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Lobende Erwähnung: "Visualisierung der Bibel" heißt diese Illustration von Chris Harrison (Carnegie Mellon University) und Christoph Römhild (Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche Hamburg). Römhild verband Verse aus Altem und Neuem Testament mit früheren Passagem aus der Bibel, sofern Bezüge auf Personen oder Ideen bestanden. Die Länge der weiß-grauen Striche unterhalb der Querlinie repräsentiert die Zahl der Verse.

Foto: Science
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3D-Aufnahme einer Säugetierzelle: Ein Elektronenmikroskop lieferte die Daten für diese Illustration, die Donald Bliss und Sriram Subramaniam von der National Library of Medicine erstellt haben. Lobende Erwähnung

Foto: Science
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Beste Infografik: "Hutmachers Tee" nannten Colleen Champ und Dennis Kunkel von den Concise Image Studios ihr Werk, das von "Alice im Wunderland" inspiriert ist. "Ich wollte die Miniaturwelt, über die wir trampeln, zeigen", sagte Champ. Aus Käfern fabrizierte sie mit Photoshop die Protagonisten der verrückten Teeparty aus dem Roman von Lewis Carroll.

Foto: Science
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Mikroökologie - Leben auf einem Biofilm: Die Infografik von Andrew Dopheide und Gillian Lewis von der University of Auckland bekam eine lobende Erwähnung. Die Abbildung illustriert das Leben einer Schleimwelt, sie vereint Algen, Bakterien, Pilze und Viren.

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Sieger Interaktive Medien: "Plant Cells" heißt die Lernsoftware von Genomics Digital Lab , die verschiedene Bereiche aus der Biologie umfasst. Sie richtet sich an Lehrer und Schüler. Mit wenigen Klicks können Nutzer in die Welt der Pflanzen eintauchen - in drei Dimensionen bis auf Zellebene hinunter.

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Lobende Erwähnung Illustration: "Die Ursprünge des Lebens erkunden" hat Janet Iwasa vom Massachusetts General Hospital die von ihr erstellte Webseite exploringorigins.org  genannt. Sie illustriert, wie die ersten Zellen entstanden sind.

Foto: Science
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Sieger Nichtinteraktive Medien: Das Video "Ein Fenster zum Leben" von Travis Vermilye und Kenneth Eward zeigt feuernde Neuronen, sich teilende Zellen und Proteine, die gebildet werden. Der Film wurde für das Cincinnati Children's Hospital Medical Center produziert, um Besucher und Patienten über die Forschungsprojekte an der Klinik zu informieren. Inspirationen lieferte der Filmklassiker "Die fantastische Reise" aus den sechziger Jahren.

Foto: Science
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Lobend erwähnt: Der Film "Schlauer als ein Wurm"  von Samuel Weikopf erzählt die Geschichte eines Computerwurms. Der Wurm setzt sich einfach eine Sonnenbrille auf und kann so die Wachen am Tor der Festung überlisten. Produziert wurde der Streifen von Mirjam Kaplow und Katharina Strohmeier am Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Software-Technik First in Berlin.

Foto: Science
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Infektionsbekämpfung durch klonale Selektion: Die Animation von Etsuko Uno und Drew Barry vom The Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research entführt den Zuschauer in die Welt des Immunsystems. Ein Eindringling wird identifiziert, dann stürzt sich die Abwehr auf ihn. Lobende Erwähnung

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?