Volles Risko: Der Mensch mag's gern gefährlich - DER SPIEGEL
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Volles Risko Der Mensch mag's gern gefährlich

Airbags, Knieschützer, Fahrradhelm - der Mensch gewinnt im Alltag immer mehr Sicherheit. Doch das Leben verliert dadurch keineswegs seine Gefahren - im Gegenteil. Wer sich in Sicherheit wähnt, riskiert mehr, wird leichtsinniger und handelt rücksichtslos.
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Gefahrenpunkt Dusche: In den eigenen vier Wänden fühlt sich der Mensch besonders sicher - und verunglückt deshalb dort besonders häufig: Er rutscht im Bad aus, fällt von der Leiter oder bekommt einen Stromschlag

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Stürzender Motorradfahrer Dani Pedrosa (beim Grand Prix in Japan): Der Mensch sucht stets ein gewisses Maß an Risiko, wie Psychologen wissen

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Skispringer Thomas Morgenstern (Österreich) bei unsanfter Landung: "Jeder Mensch hat ein Wohlfühl-Risiko-Level", sagt Rüdiger Trimpop von der Universität Jena

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Unfall in Tunnel nahe Klagenfurt (Januar 2007): Die Enge von Röhren lässt Autofahrer anfangs vorsichtiger fahren. Dementsprechend passieren im vorderen Teil eines Tunnels weniger Unfälle als weiter hinten

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Inlineskater (September 2006 in Berlin): Knieschützer machen tendenziell leichtsinniger, obwohl sie keinesfalls umfassend vor Verletzungen schützen

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Kondome: Weil die Latexhauben das HIV-Infektionsrisiko senken, wechseln viele Männer inzwischen wieder häufiger ihre Partner und setzen so den gewonnenen Schutz wieder aufs Spiel

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Kinderspielplatz: Mit Helm und Knieschützern erlauben Eltern ihren Kindern mehr als ohne - obwohl trotzdem gefährliche Verletzungen möglich sind

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