Volvo P 1800 Der elegante Schwede
Faszination von Beginn an: Auf dem Brüsseler Salon und der International Auto Show in New York avancierte der P 1800 zum unumstrittenen Star.
P 1800 S: Wegen der miserablen Fertigungsqualität in Großbritannien verlegte Volvo die Produktion ins heimische Lundby. Das angehängte S weist auf das "Made in Sweden" hin.
Großer Wurf: Mondän, weltläufig und tres elegante - so sahen die Volvo-Leute ihr Sportcoupé gern. Zumindest was das Äußerliche betraf, hatten sie damit durchaus Recht.
Opulenz der Sechziger: Bis zum Baujahr 1969 dominieren Chrom und üppiger Uhrenschmuck...
...Beides weicht Anfang der Siebziger einem eher tristen Ambiente mit Plastikapplikationen in Holzoptik. Doch wer die frühen Armaturenbretter nicht kannte, konnte auch damit gut leben.
Auch heute noch macht der P 1800 S auf der Straße eine gute Figur. Der Volvo-Vorstand hatte ein italienische Design gefordert. Und er bekam es auch - allerdings von einem schwedischen Designer.
Üppiger Chromschmuck: Die frühen Baujahre aus schwedischer Fertigung sind bei Sammlern besonders begehrt. Sie sind mit geteilten und nach oben gebogenen Stoßstangen bewehrt, die schnell den Spitznamen Kuhhorn weghatten.
Elegenter Abschluss: Das lang auslaufende Heck wird von zwei auffälligen Finnen flankiert - eine Reminiszenz an die zuende gehende Heckflossen-Ära in den USA.
Motorraum des P 1800: Unter der aufregenden Karosserie verbarg sich rustikale Technik, die schon zu ihrer Zeit als recht unmodern galt. Bei guter Behandlung erweis sie sich aber als sehr robust.