Von Beruf Eurofighter-Jetpilot bei der Luftwaffe - DER SPIEGEL
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Von Beruf Jetpilot "Da oben hat man ein Gefühl von Freiheit"

Acht Sekunden bis zum Abheben, 2100 Stundenkilometer Spitze: Rund 80 Piloten fliegen bei der Luftwaffe den "Eurofighter". Wer da mit möchte, muss körperlich topfit sein und einen stabilen Magen haben. Jetpilot Walfried Ramspott hat außerdem sein Testament gemacht.
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Oberstleutnant Walfried Ramspott: Der Jetpilot ist Staffelkapitän bei der Luftwaffe, hier sitzt er im Cockpit eines "Eurofighters". Zur Bundeswehr kam er eher zufällig und wollte dann Pilot werden. Der Job ist riskant - schon in Friedenszeiten und erst recht bei Auslandseinsätzen in Krisengebieten. mehr...

Foto: Luftwaffe/ Thomas Hohlbein
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"Eurofighter" im Anflug: Nur 84 "Eurofighter"-Piloten hat die Bundeswehr derzeit. Einen von ihnen auszubilden, kostet rund fünf Millionen Euro, entsprechend hart ist die Auswahl. Dieses Jahr will die Luftwaffe nur 59 Kandidaten für den fliegerischen Dienst einstellen, und beileibe nicht jeder wird den "Eurofighter" fliegen.

Foto: Luftwaffe/ Thomas Hohlbein
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Schreibtischdienst: Walfried Ramspott ist verantwortlich für 40 Mitarbeiter und verbringt im Staffelgebäude viel Zeit mit Bürokratie. Oft sitzt er aber auch selbst im Cockpit - "da oben hat man ein Gefühl von Freiheit".

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Höchsttempo 2100 Stundenkilometer: Bis zum Abheben braucht der Eurofighetr aus dem Stand nur acht Sekunden. In der Luft üben die Piloten, simulieren zum Beispiel Luftkämpfe. "Das zivile Fliegen ist wie Busfahren", erklärt Ramspott. Zivile Piloten flögen viel mit dem Autopilot, "bei uns ist das anders, wir fliegen fast permanent manuell".

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Ramspott vor der Maschine im Hangar: Bei aller Faszination fürs Fliegen, die Gefahren sind den Piloten bewusst. Sie können Menschen töten, sie können selbst getötet werden. Und mit Auslandseinsätzen müssen sie rechnen. Vor drei Jahren flog Ramspott nach Afghanistan, zuvor hatte er eine Patientenverfügung und sein Testament aufgesetzt. "Das war kein einfacher Moment", sagt er.

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