Von Beruf Kunstberater - DER SPIEGEL
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Von Beruf Kunstberater Kauf doch mal das hier

Ein roter Klecks auf weißem Grund - ist das jetzt schon Kunst? Helge Achenbach hat aus diesen Zweifeln einen Beruf gemacht: Er berät Manager und Neureiche beim Bilderkauf, seit mehr als 30 Jahren schon. Viele der von ihm vermittelten Kunstwerke sind heute Millionen wert.
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Kunstpionier: Helge Achenbach hat vor mehr als 30 Jahren seinen Beruf selbst erfunden: Kunstberater. Er sagt Menschen, welche Bilder sie kaufen sollen. Sein jüngster Coup: Er hat eine Kooperation zwischen dem Volkswagen Konzern und dem New Yorker Museum of Modern Art eingefädelt. mehr... 

Foto: Caroline Seidel/ dpa
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Kunst trifft Wirtschaft: Zur Feier der neuen Beziehung zwischen Auto und Kunst kamen Pop- und Kunstgrößen wie Madonna und Jeff Koons, Cindy Sherman, Patti Smith und Yoko Ono. VW-Chef Martin Winterkorn fuhr zusammen mit Schauspielerin Lucy Liu vor. Die Aufgabenteilung der von Achenbach arrangierten Partnerschaft: Die Wolfsburger geben mehrere Millionen Dollar für zeitgenössische Kunst und bekommen dafür im Gegenzug etwas vom Glanz des weltbekannten Museums ab.

Foto: Evan Agostini/ AP
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Maler und Mentor: Achenbach lernte früh Gerhard Richter an der Düsseldorfer Kunstakademie kennen. Er habe ihm mit seiner sehr kritischen Haltung häufig "gezeigt, wo es langgeht", sagt Achenbach. Er vermittelte Ende der siebziger Jahre einen Richter für damals 30.000 Mark an die New Yorker Niederlassung der Hessischen Landesbank. 1986 kaufte die Victoria-Versicherung zwei großformatige Bilder Richters für 290.000 Mark. Heute sind sie Millionen Wert.

Foto: Arno Burgi/ picture alliance / dpa
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Hund vor der Tür: Zur Documenta 1992 war der heute weltberühmte amerikanische Künstler Jeff Koons nicht eingeladen. Unter der Verantwortung des Kasseler Ausstellungsmachers Veit Loers und mit finanzieller Unterstützung von Achenbach und zwei anderen Galeristen entwickelte er dennoch eine Außenskulptur für das Residenzschloss Arolsen. Koons schuf einen zwölf Meter hohen Hund aus Blumen - und damit eine kleine Sensation. Das Schloss wurde zur Pilgerstätte der internationalen Kunstszene. Koons stellte daraufhin einen Zwilling des Blumenhundes vor das Guggenheim-Museum in Bilbao, dort entstand auch dieses Foto.

Foto: Alfredo Aldai/ dpa
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Erfolgsverwöhnt: "Ich bin nach 40 Jahren an einem Punkt angekommen, wo ich das Gefühl habe: Klasse, da fühle ich mich wohl", sagt Achenbach. "Es macht mir irrsinnig viel Spaß. Das ist jetzt der Kürlauf, den ich mache."

Foto: Caroline Seidel/ dpa
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