Von Beruf Theatermaler - DER SPIEGEL
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Theatermaler Arbeitsplatz mit Galerie

Marcus Loer macht aus einer Leinwand ein Guthaus, einen englischen Landschaftspark oder eine antike Statue. Was er dafür braucht, sind riesige Leinwände, Pinsel und Farben. Und ein gutes Verkaufsgeschick - am Ende muss seine Arbeit den Bühnenbildner überzeugen.
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Größenverhältnisse: Theatermaler Marcus Loer im Malsaal, den eine Galerie umgibt - denn die Maler brauchen den Blick von oben, schließlich sollen ihre Arbeiten aus der Entfernung wirken. Loer und seine Kollegen sind jederzeit in der Lage, aus ein bisschen Leinwand große Illusionen entstehen zu lassen. mehr...

Foto: Fritz Habekuß
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Farbgeber: Gudrun Schönbeck-Wach leitet die Bühnenmalerei am Bochumer Schauspielhaus. Sie und ihre Kollegen fertigen das Bühnenbild in enger Absprache mit dem Bühnenbildner. Der hält in einem Modell seine Vorstellung fest.

Foto: Fritz Habekuß
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Look back in anger: In ihrem Schreibtisch hebt Schönbeck-Wach noch alte Zeichnungen auf. "Furchtbar, nicht wahr?", sagt sie über die Fünfziger-Jahre-Ästhetik.

Foto: Fritz Habekuß
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Kafkaesk: Im Moment arbeitet die Abteilung gerade am Boden für die Kafka-Inszenierung "Der Prozess". Die braune Farbe ist Grundierung.

Foto: Fritz Habekuß
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Wichtigstes Utensil: Pinsel und Farbe. Viel Farbe.

Foto: Fritz Habekuß
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Dritte Dimension: Auch das plastische Arbeiten mit Styropor, Plastik oder Ton gehört zum Beruf des Bühnenmalers.

Foto: Fritz Habekuß
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Mahagoni, fast echt: Für die Inszenierung von Shakespeares "König Richard III." musste sich Loer etwas einfallen lassen: Wie kann die Mahagoni-Täfelung des Zuschauerraum auch auf der Bühne fortgesetzt werden - auf Pappelsperrholz? Mit einer riesigen Schablone schuf Loer die Illusion.

Foto: Fritz Habekuß
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Blick in den Malsaal: Oben an der Galerie hängen Übungen der Praktikanten und Auszubildenden.

Foto: Fritz Habekuß
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Papst auf Abwegen: Nein, das ist kein Foto - das Bild hat einer der Bochumer Theatermaler gestaltet.

Foto: Fritz Habekuß
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?