Theatermaler Arbeitsplatz mit Galerie
Größenverhältnisse: Theatermaler Marcus Loer im Malsaal, den eine Galerie umgibt - denn die Maler brauchen den Blick von oben, schließlich sollen ihre Arbeiten aus der Entfernung wirken. Loer und seine Kollegen sind jederzeit in der Lage, aus ein bisschen Leinwand große Illusionen entstehen zu lassen. mehr...
Farbgeber: Gudrun Schönbeck-Wach leitet die Bühnenmalerei am Bochumer Schauspielhaus. Sie und ihre Kollegen fertigen das Bühnenbild in enger Absprache mit dem Bühnenbildner. Der hält in einem Modell seine Vorstellung fest.
Look back in anger: In ihrem Schreibtisch hebt Schönbeck-Wach noch alte Zeichnungen auf. "Furchtbar, nicht wahr?", sagt sie über die Fünfziger-Jahre-Ästhetik.
Kafkaesk: Im Moment arbeitet die Abteilung gerade am Boden für die Kafka-Inszenierung "Der Prozess". Die braune Farbe ist Grundierung.
Wichtigstes Utensil: Pinsel und Farbe. Viel Farbe.
Dritte Dimension: Auch das plastische Arbeiten mit Styropor, Plastik oder Ton gehört zum Beruf des Bühnenmalers.
Mahagoni, fast echt: Für die Inszenierung von Shakespeares "König Richard III." musste sich Loer etwas einfallen lassen: Wie kann die Mahagoni-Täfelung des Zuschauerraum auch auf der Bühne fortgesetzt werden - auf Pappelsperrholz? Mit einer riesigen Schablone schuf Loer die Illusion.
Blick in den Malsaal: Oben an der Galerie hängen Übungen der Praktikanten und Auszubildenden.
Papst auf Abwegen: Nein, das ist kein Foto - das Bild hat einer der Bochumer Theatermaler gestaltet.