Von Dänikens Entdeckung - DER SPIEGEL
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Von Dänikens Entdeckung Götter im Raumanzug

Sie waren überall am Werk! In Ägypten, Peru und Mexiko! Außerirdische! Der Schweizer Hotelier und Hobbyforscher Erich von Däniken hatte ihre Spuren gefunden. 1968 legte er ein erstaunliches Sachbuch vor - der Anfang einer ganzen Serie absurder Bestseller.
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Stonehenge: Erich von Däniken ist der festen Überzegung, dass Außerirdische sowohl Architekten als auch Baumeister dieser geheimnisvollen Steinrunde in Südengland waren. Bei der prähistorischen Kultstätte könnte es sich laut Däniken desweiteren um das "verkleinerte Modell des Sonnensystems" handeln, in dem schon der "Asteroidengürtel" dargestellt ist - dieser sei jedoch in der Jungsteinzeit noch nicht bekannt gewesen.

Das Foto zeigt die Sonnenfinsternis am 11. August 1999 über Stonehenge.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
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Ruinen von Palenque: In der bedeutenden Stadt der Maya wurde 1935 eine Steinzeichnung des Gottes Kukumatz entdeckt. Die Zeichnung zeigt den Gott laut Erich von Däniken in "Rennfahrerpose" in einer Art Rakete sitzend, deren merkwürdig gerillte Ausbuchtungen "wie Ansauglöcher aussehen". Kukumatz selber, so deutete es Däniken, "bedient mit den Händen eine Reihe undefinierbarer Kontrollgeräte und setzt die Ferse des linken Fußes auf eine Art von Pedal".

Das Foto zeigt eine Zeremonie mit Maya-Priestern am 10. März 2008 bei den Ruinen von Palenque in Mexiko.

Foto: AP
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"Mystery Park": Der Schriftsteller und Zukunftsforscher Erich von Däniken präsentierte am 23. Mai 2003 eine Skulptur im Maya-Pavillon seines "Mystery Parks" in Interlaken. Bekannt wurde der Schweizer durch seine Theorien über angebliche außerirdische Besucher und deren Werke auf der Erde - kulturelle Leistungen wie beispielsweise der Bau der Pyramiden von Gizeh oder die Steinstatuen auf der Osterinsel können laut Däniken nicht von Menschenhand stammen.

Foto: AP
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Kunst von Außerirdischen? Erich von Däniken ist der Überzeugung, dass Mythen, Kunst und gesellschaftliche Strukturen der ersten Zivilisationen von Astronauten eines anderen Sterns eingeführt wurden.

Das Foto zeigt den mexikanischen Archäologen Arnoldo Gonzalez, wie er am 20. März 1999 ein Relief an einem steinernen Thron in einem Tempel der alten Maya-Stadt Palenque säubert.

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Laserspielchen aus Langeweile? Die kolossalen Steinstatuen auf der Osterinsel könnten laut Erich von Däniken von gestrandeten Astronauten aus Langeweile aus dem harten vulkanischen Gestein gebrannt worden sein - mit Hilfe von Laserstrahlen, versteht sich. Archäologen rätseln unterdessen noch immer über die Entstehung der Moais. Aufnahme vom Februar 2007.

Foto: Anonymous/ AP
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Die Pyramiden von Gizeh: Erich von Däniken ist davon überzeugt, dass "primitive" Menschen nicht ohne fremde Hilfe in der Lage gewesen seien, diese zu errichten. Laut Däniken sind die Pyramiden nach bestimmten Sternenkonstellationen angeordnet und die Abstände der Grabkammern in der Cheops-Pyramide entsprechen dem Abstand zwischen den inneren Planeten unseres Sonnensytems Merkur, Venus und Erde.

Das Foto entstand am 28. März 2007 bei einem Auftritt der kolumbianischen Sängerin Shakira während ihrer "Oral Fixation"-Tour bei den Pyramiden von Gizeh. Zwei Polizisten lauschen auf ihren Kamelen sitzend der Musik.

Foto: REUTERS
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Bilder für die Götter? Diese Scharrzeichnung in der Ebene von Nazca zeigt einen riesigen Kolibri.

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Mysteriöses Sonnentor: Zu den Ikonen der von Dänikenschen Theorie gehört das Sonnentor von Tiahuanacu in Bolivien.

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Die Karte des Piri Reis: Die Karte, erstellt von einem türkischen Admiral aus dem Jahre 1513, basiert laut den "Erinnerungen an die Zukunft" auf Fotos aus dem Weltraum.

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Park in der Pleite: Von 2003 bis 2006 war in Interlaken der "Mystery Park" geöffnet, der die Thesen Erich von Dänikens multimedial vorführte.

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Erich von Däniken: Der Astroarchäologe ist noch immer aktiv. Das Foto zeigt von Däniken 2006 beim Signieren von Büchern.

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Erinnerungen an einen Bestseller: 1968 erschien im Düsseldorfer Econ-Verlag der Bücherhit eines Schweizer Hoteliers: "Erinnerungen an die Zukunft" von Erich von Däniken.

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SPIEGEL-Titel 12/1973 Der Däniken-Schwindel: "Botschaft vom Unbekannten" titelte der SPIEGEL am 19. März 1973 und stellt fest: "Der Däniken-Erfolg - Wahn, Schwindel und Geschäft - ist ein Welt-Phänomen geworden. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Weltauflage der Däniken-Bücher die Neun-Millionen-Marke erreicht. Nachzulesen hier.

Foto: DER SPIEGEL
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"E. T. - Der Außerirdische": "E.T." prägte eine Generation. Als der Außerirdische im Film von seinem Freund Elliott Abschied nehmen muss, blieb kein Auge trocken. Doch so hat sich von Däniken die Ausserirdischen eher nicht vorgestellt.

Foto: ARD
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Zahnspange oder College? Die Achtziger-Jahre-Fernsehserie "Alf" war subversiv - sie zeigte, wie die amerikanische Mittelstandswelt hinter den blitzblanken Kulissen aussah. Sie entführte die rundumversorgten westdeutschen Kinder in eine Welt, in der sich die TV-Familie fragte, ob Tochter Lynn eine Zahnspange bekommen oder ob ihr später von dem Geld das College finanziert werden solle.

Foto: ddp images / Eurovideo
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Mini-Außerirdische: Die Worm Guys aus "Men in Black 2" hätten den Menschen wohl kaum beim Bau der Pyramiden helfen können. (USA 2002, Regie: Barry Sonnenfeld).

Foto: ddp images / interTOPICS
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"Invasion vom Mars": Fliegenmensch mit Ofenrohr - so stellte man sich 1953 einen Marsinvasoren vor. ("Invaders From Mars")

Foto: ddp images
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Gefährlicher Alien: Dieser Außerirdische aus "Aliens - Die Rückkehr" ist wohl kaum als interplanetarischer Entwicklungshelfer unterwegs (USA 1986, Regie: James Cameron).

Foto: ddp images
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"Mars Attacks": Die glubschäugigen Totenkopf-Aliens aus aus dem Tim-Burton-Film wollen die Erde dem Erdboden gleichmachen.

Foto: ddp images
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"Krieg der Welten": Ein gefährlicher Alien aus "Krieg der Welten" (USA 1953) nach dem gleichnamigen Roman "Der Krieg der Welten" von H.G. Wells.

Foto: ddp images
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"Die Welt am Abgrund": Ein Helfer aus dem All ganz im Sinne von Dänikens ist Superman (Christopher Reeve). Hier mit Lois Lane (Margot Kidder) im vierten Teil der Superman-Filmreihe "Superman IV - Die Welt am Abgrund" (USA/GB 1987).

Foto: ddp images
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"Unheimliche Begegnung der dritten Art": Eine Szene aus dem Science-Fiction-Film von Steven Spielberg, der eine Kontaktaufnahme durch friedliche Außerirdische zeigt. Womöglich hat auch Erich von Däniken von einer solchen Begegnung geträumt.

Foto: ddp images / interTopics
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Nazca-Astronaut: Das Bild zeigt den sogenannten Astronauten, der in Nazca (Peru) an einem Berghang zu finden ist. Däniken behauptete stets, dass diese Bilder nur von Außerirdischen angelegt worden sein konnten und zudem die Außerirdischen wieder auf die Erde locken sollten.

Foto: Judith Müller
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