Vor dem Brexit-Referendum: Easterhouse koexistiert - DER SPIEGEL
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Vor dem Brexit-Referendum Arbeiterviertel Easterhouse koexistiert

In gut zwei Wochen stimmen die Briten über das Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU ab. In Easterhouse, einem Arbeiterviertel von Glasgow, sind die potenziellen Wähler noch unentschlossen.
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Glasgows Arbeiterviertel Easterhouse: Die Anwohner scheinen in der Brexit-Frage noch unentschieden. Während die Umfragen beim Brexit-Referendum für Schottland eindeutige Ergebnisse voraussagen, könnte sie in Easterhouse abweichen.

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"Illegales Müllabladen verboten", steht auf dem Schild am Straßenrand: In dem Glasgower Stadtteil sammeln sich Mülltüten, Plastikbecher und sonstiger Müll auf den wenigen Grünstreifen.

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Zerbrochene Fenster, bemooste Häuserwände: Schon 2014, als Schottland über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmte, lehnte sich das Glasgower Viertel auf. In dem Wahlkreis, zu dem das sozial benachteiligte Easterhouse gehört, stimmten über 25.000 Menschen für die Abspaltung von Großbritannien, nur 19.000 dagegen. Laut Endergebnis sah das in ganz Schottland anders aus: 55,3 Prozent der Wähler stimmten mit Nein, nur 44,7 Prozent mit Ja.

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"Unser Land hat schon genug Probleme", sagt Anwohnerin Lisa Hotchkiss. "Es ist besser, wenn wir alle zusammenhalten." Deswegen will die 32-Jährige auf jeden Fall mit Nein stimmen, wenn die Briten in gut zwei Wochen über den Verbleib Großbritanniens in der EU abstimmen. Doch sie weiß, dass das in dem Arbeiterviertel von Glasgow, in dem sie aufgewachsen ist und noch immer lebt, nicht alle so sehen.

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