Vorbereitung einer DDR-Flucht - DER SPIEGEL
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Vorbereitung einer DDR-Flucht Pläne werden geschmiedet

Im März 1963 sollte es soweit sein: Zusammen mit einem Freund wollte Rainer Schinzel in den Westen fliehen. Er war siebzehn Jahre alt, sein Freund Lothar 18. Seine Freundin Karin, die er in den Plan einweihte, entschied spontan, mitzukommen. Sie war 16 Jahre alt.
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Jugendliebe: Karin (genannt "das Mohrle") und Rainer Schinzel kurz vor ihrer Flucht aus der DDR.

Foto: Rainer Schinzel
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Klassenkollektiv: Mein Klassenkollektiv mit Klassenlehrerin. Das Foto, auf der Rückseite versehen mit allen Unterschriften, schickte mir meine damalige Klassenlehrerin später zu, zur Erinnerung. Der Briefwechsel mit mir weckte die Aufmerksamkeit der Stasi. Unser Verbrechen: Kontaktpolitik. Eine Akte wurde angelegt.

Foto: Rainer Schinzel
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Tatort: Göttingen: Der Briefwechsel mit meiner Klassenlehrerin blieb nicht unbeachtet.

Die Stasi hatte einen weiteren Vorgang zu bearbeiten:

Delikt: Kontaktpolitik, Tatort: Göttingen

Foto: Rainer Schinzel/BStU
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DDR-Jugend musiziert: Musikalische Klassenkameradinnen und Klassenkameraden. Dieses Bild wurde mir nach meiner Flucht in den Westen zur Erinnerung zugeschickt.

Foto: Rainer Schinzel
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M-Post: Die Stasi dokumentierte auszugsweise Briefe, die Rainer Schinzel nach geglückter Republikflucht an seine ehemalige Klassenlehrerin Lisl Urban in die DDR schrieb.

Foto: Rainer Schinzel
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?