Vorsicht, bissig Zombies im Blutrausch
So erkennen Sie einen Zombie: Typisches Merkmal der Untoten sind bleiche Haut und groteske Fleischwunden, wie hier in der britischen Horrorkomödie "Shaun of the Dead" (2004).
Kontakt mit den tumben Toten sollten Sie vermeiden: Die Zombies ernähren sich von Menschen, die daraufhin selbst zum Zombie werden. Also besser flüchten, wie hier in einer Szene aus "28 Days Later" (2002).
Zur Flucht benötigt man bisweilen auch eine gewisse Fitness. Sie wollen doch nicht als blutdürstender Zombie ohne Gehirnfunktionen durch die Welt stolpern. Hier wiederum eine Szene mit einem laufstarken Zombie aus "28 Weeks Later" (2007).
Nur nicht ablenken lassen: Selbst in einer so kontrollierten Umgebung wie der eines Stripclubs können Ihnen Zombies begegnen. So zu sehen in dem Film "Zombie Strippers" (2008).
Ebenfalls gefährlich sind abgeschiedene Dörfer in der Wildnis. Passen Sie auf: Die weiblichen Einwohner könnten allesamt zu männerfressenden Kannibalen mutiert sein. Diesen Hinweis hätte die Reisegruppe in der britischen Horror-Komödie "Doghous" (2009) dringend gebrauchen können.
Zum Zombie wird nicht nur, wer von einem der Gehirntoten gebissen wird: In dem Film "Braindead" (1991) von "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson wird das erste Opfer von einem Hybridwesen aus Affe und Ratte angeknabbert. Was wir außerdem lernen: Betäubungsmittel können Zombies nichts anhaben.
Nützliche Hinweise zum Überleben einer Zombie-Invasion liefert der Lehrfilm "Zombieland" (2009). Unter anderem sollte man sich vor Toilettenkabinen in Acht nehmen, immer eine Fluchtroute parat haben und niemals davon ausgehen, dass ein Zombie mit dem ersten Schlag oder Schuss erledigt ist.
Keine gute Idee: Zombie-Nazis bei ihrer blutigen Rache in die Quere kommen. In dem norwegischen Film "Dead Snow" (2009) will eine Gruppe Jugendlicher ein paar schöne Tage auf einer Hütte in den Bergen verbringen - und weckt dabei eine Armee untoter Nazis aus dem Zweiten Weltkrieg.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Leichenbestatter oder einen versierten Horrorfilm-Regisseur. Als definitiver Experte in Sachen Zombies gilt George A. Romero. Seit 1968 filmt er blutige Horrorschlachten, etwa "Land of the Dead" (2005), ...
... und "Survival of the Dead" (2009). Wichtige Botschaft: Kein falsches Mitleid mit Zombies, auch wenn sie gerade noch liebe Verwandte waren.
Alle verhalten sich merkwürdig, Sie sind der einzig normale Mensch weit und breit? Dann müssen Sie nicht zum Arzt, sondern flüchten. Der Film "The Crazies" (2010), das Remake eines Romero-Klassikers, zeigt, was sonst passiert.
Sollten sie einen Zombie-Angriff überleben, wartet die nächste Hürde: Sie müssen anrückende Sicherheitskräfte davon überzeugen, dass Sie sich nicht auch in einen Untoten verwandeln werden. In "Resident Evil: Ground Zero" (2002) müssen die Überlebenden auch noch aus einem Labor fliehen, aus dem im Falle eines Zombie-Ausbruchs gar niemand entkommen soll.
Ein Romero-Remake ist "Day of the Dead" (2008): Das Original von 1985 und der neue Film appellieren an die Überlebenden, sich gefälligst zusammenzureißen. Sie sollten diesen Ratschlag unbedingt befolgen und auf eine gute Kommunikationskultur in Ihrer Gruppe achten. Die Zombies bereiten Ihnen noch genug Probleme.
Keine Angst: Mit der nötigen Portion Gewalt und Entschlossenheit können Sie es selbst gegen eine mächtige Zombie-Horde schaffen. Regisseur Robert Rodriguez liefert mit "Grindhouse - Planet Terror" (2007) eine erbauliche Anleitung.