Vulkan Merapi: Warten auf den Ausbruch - DER SPIEGEL
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Vulkan Merapi Warten auf den Ausbruch

Der Ausbruch des Merapi auf Java wird mit jedem Tag wahrscheinlicher. Forschern bietet der außergewöhnlich aktive Feuerberg neue Erkenntnisse. Die Bewohner seiner Flanken sehen in ihm aber mythische Mächte am Werk - und scheren sich nicht um wissenschaftliche Warnungen.
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Beunruhigende Anzeichen: Seit Wochen raucht der Schlot des Vulkans wieder. Ende der Woche floss die erste Lava. Ein Ausbruch, sagen Seismologen, steht unmittelbar bevor

Foto: REUTERS
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Merapi: Um der 2957 Meter hohen Schichtvulkan herum haben die Behörden drei Bezirke eingeteilt, die von einem Ausbruch betroffen sein könnten. Insgesamt leben dort 37.000 Menschen. Lebensgrundlage und Heimat ist die weitere Umgebung des Vulkans gar für drei Millionen Menschen

Foto: DPA
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Anschauliche Warnung: Der Seismologe Antonius Ratdomopurbo vom Vulkanforschungsinstitut in Yogyakarta erklärt anhand von Aufnahmen vergangener Ausbrüche, was passieren wird - tagsüber sieht man die Rauchwolke, nachts die glühenden Lavaströme

Foto: Michael Lenz
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Spiritueller Hüter: Der 79 Jahre alte Marijan lebt in dem Weiler Kinahrejo, ziemlich weit oben am Merapi. Einmal jährlich organisiert er das Labuan-Fest, bei dem der Berg besänftigt werden soll. Sogar der Sultan steigt dann zum Vulkan auf und bringt Opfergaben dar

Foto: Michael Lenz
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Kulturgut: Der Tempel von Prambanan vor dem Hintergrund des rumorenden Berges. Merapi ist indonesisch für "feuerrot"

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Blick aus dem All: So fotografierte der japanische Satellit "Daichi" am 29. April den Merapi. Die Rauchfahnen am Gipfel sind deutlich zu erkennen

Foto: REUTERS
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